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Handball : Auf die Herzhorner Deckung kommt es an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV bekommen es in eigener Halle mit Aufsteiger TuS Lübeck zu tun.

von
erstellt am 08.Jan.2016 | 17:32 Uhr

Begegnung auf Augenhöhe: Zur letzten Hinrundenpartie erwarten die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn (10./11:13) heute ab 16.30 Uhr in eigener Halle den starken Aufsteiger TuS Lübeck (7./12:12). „Das ist wirklich ein echtes Fifty-Fifty-Spiel“, erwartet Herzhorns Coach Manfred Kuhnke einen knappen Ausgang.

Die Hansestädter machten in den letzten Jahren eine kontinuierliche Entwicklung durch und stellen eine junge und technisch gut ausgebildete Mannschaft auf die Platte. Dabei spielt der TuS eine sehr variable und offensive Abwehr (oft in 3:3- oder 3:2:1-Formation) und setzt damit den gegnerischen Rückraum gehörig unter Handlungsdruck. Kuhnke: „Wir müssen deshalb versuchen, unbedingt den Kreisläufer und auch die Außen mit ins Spiel einzubeziehen.“

Besonderes Augenmerk sollte die Defensive der Steinburger auf Ben Jarik und Finn Wiethölter legen. Der Linksaußen Jarik tritt auch als Siebenmeter-Schütze an und der Rückraumrechte Wiethölter präsentiert sich als bester Feldtorschütze seines Teams in der laufenden Spielzeit.

Ohnehin liegt der Schlüssel für die Herzhorner in einer engagierten Abwehrleistung: „Wenn unsere Defensive gut steht, können wir in dieser Spielklasse gegen jedes Team gut aussehen“, stellt Kuhnke klar. „Wir sind aber nicht die Mannschaft, die einfach mal eben so nach Belieben mehr Tore macht als der Gegner.“

Angesichts des Folge-Programms haben zwei Zähler für die Steinburger hohe Priorität, denn vor den nächsten Partien gegen die Spitzenteams SG Wift, HSV Hamburg II und VfL Bad Schwartau täte ein ausgeglichenes Punktepolster den Blau-Gelben gut. Der Trainer jedenfalls ist zuversichtlich, die Integration der fünf Neuzugänge sei schon sehr weit fortgeschritten: „Man merkt, dass die Mannschaft menschlich und spielerisch immer mehr zusammenwächst.“

Die Lübecker mag der Spieltermin freuen, denn kurz vor Weihnachten beklagte man noch recht viele Verletzte. Nach der Pause rechnet Manfred Kuhnke bei den Gästen aber wieder mit einem weitgehend genesenen und vollständigen Kader.

Allerdings kann sich auch der Herzhorner Coach über einen Rückkehrer freuen. Jannes Timm ist nach einem langwierigen Infekt wieder fit und erhöht die Alternativen des Trainers im Herzhorner Angriff. Zwar bangt man noch um den Einsatz von Lutz Wamser (Verletzung an der Wurfhand), aber Kuhnke hofft, dass er zumindest wie gewohnt im Abwehr-Mittelblock einsetzbar ist. Sollte er komplett ausfallen, wäre Sebastian Lipp eine Alternative, Kuhnke: „Beim Neujahrsturnier in Kellinghusen hat er das dort schon ganz gut gemacht.“

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