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Handball : Auf der Suche nach dem Erfolgsweg

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In ihren SH-Ligen sind die Frauen des MTV Herzhorn und die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf am Sonnabend auswärts gefordert.

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erstellt am 28.Nov.2014 | 04:47 Uhr

In den Handball-SH-Ligen müssen sowohl die Frauen des MTV Herzhorn als auch die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf auswärts antreten. Beide sind auf der Suche nach dem Weg zurück in die Erfolgsspur.

SH-Liga Männer
TSV Alt Duvenstedt (7./10:8) – HSG Kremperheide/Münsterdorf (10./6:14). Trotz der vierten Niederlage in Folge gab die letzte Partie gegen den ATSV Stockelsdorf (20:23) HSG-Coach Werner Zink Grund zum Optimismus. „Was die Einstellung angeht, hat meine Mannschaft am Limit gespielt. Mit ein bisschen mehr Glück und Cleverness hätten wir sogar gewinnen können.“ So vergab sein Team beim Stand von 20:20 drei Minuten vor dem Ende zwei freie Würfe hintereinander.

Auch gegen den Oberliga-Absteiger aus dem Großraum Rendsburg hofft der Trainer auf eine ähnliche Willensleistung seines Teams – zumal die Aussicht, dort zu punkten, gar nicht mal allzu unrealistisch ist. Obwohl die Alt Duvenstedter um ihren Routinier und Regisseur Christian Eichstädt weitgehend zusammen geblieben waren und hohe Ziele verkündet hatten, sind sie derzeit kein Aufstiegs-Aspirant, sondern eher die Wundertüte der Liga. Zink: „Eine hohe Qualität ist beim Gegner auf jeden Fall vorhanden, aber vielleicht können wir ja dessen Verunsicherung zu unserem Vorteil nutzen.“ Alt Duvenstedts neuer Coach Gunnar Kociok (vorher HSG Schülp) hatte das Team zu Saisonbeginn von Thomas Carstensen, der zu den Drittliga-Frauen der HSG Kropp-Tetenhusen gewechselt war, übernommen. Im Saisonverlauf waren dann allerdings einige Stammkräfte längerfristig ausgefallen. Ein Umstand, der auch Werner Zink bekannt vorkommen dürfte. Denn der eigentlich als Rückraum-Kanonier eingeplante Sebastian Lipp konnte bisher nur in einer Partie für wenige Minuten auflaufen. Sein Comeback wird sich weiter verschieben, denn die vermeintliche Knöchelverletzung aus dem Tarp-Spiel entpuppte sich letztlich als Mittelfußbruch. Auch um den Einsatz des aktuellen Haupttorschützen Malte Meisiek muss Zink bangen. Der Linksaußen hatte sich beim Warmmachen vor der Partie gegen Stockelsdorf eine Muskelverletzung zugezogen und musste passen. „Ein Risiko werden wir auf keinen Fall eingehen“, sagt der HSG-Trainer. „Wir brauchen ihn unbedingt auch noch in der Rückserie.“

SH-Liga Frauen
Schleswig IF (7./8:10) – MTV Herzhorn (7./8:10). Vor dem Duell der Tabellennachbarn hofft Herzhorns Coach Michael Janke in erster Linie auf eine kämpferische Steigerung seines Teams – auch in Hinblick auf die folgende Partie in Geesthacht. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist das Selbstvertrauen vorerst im Keller. „Dadurch ist uns die Selbstverständlichkeit im Spiel abhanden gekommen“, sagt Janke. „Da kommen wir nur wieder heraus, wenn wir den Kampf über die vollen 60 Minuten annahmen. Schaffen wir das, stellt sich auch der Erfolg wieder ein. Nur eine gute Halbzeit wie in den letzten Spielen, ist dafür zu wenig.“ Der MTV-Coach hat dafür alle Spielerinnen aus seinem Kader an Bord. Allerdings wird Carina Lipp beim Anpfiff am Sonnabend (17.15 Uhr, SDU-Sporthalle Schleswig) dann schon ein A-Jugend-Oberliga-Spiel in den Beinen haben. Zudem ist Mareike Hoffmann derzeit gehandicapt durch einen Fersensporn. Schwerpunkt der Trainingsarbeit war bei den Blau-Gelben zuletzt die Abwehrarbeit. Janke: „Wir müssen wieder besser den Verband halten.“

Bei den Domstädterinnen lief es in der Hinrunde nicht allzu harmonisch. Nach Differenzen zwischen der SIF-Mannschaft und Trainerin Ulla Machau, die das Team erst zum Saisonbeginn vom langjährigen Coach Melf Carstensen übernommen hatte, ging man vor einigen Wochen wieder getrennte Wege. Thomas Staack übernahm als Interimstrainer und stieg mit einem Sieg (33:31 gegen Tarp/Wanderup) und einer Niederlage (25:33 bei Reinfeld/Hamberge) ein. Spielbestimmende Figur im Schleswiger Spiel und Haupttorschützin ist Linkshänderin Celine Kuhnt. „Sie sollten wir möglichst in den Griff bekommen“, weiß Janke um die Qualitäten der Rückraumspielerin. Doch auch zum Gegenstoß über die jeweils pfeilschnell besetzten Außenpositionen sollte der MTV seine Gastgeberinnen nicht einladen. Da heißt es: Möglichst wenig Fehler im Angriff machen und die Torfrauen gar nicht erst warmschießen.

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