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Leichtathletik-Kreismeisterschaften : Ansprechende Leistungen trotz schwacher Beteiligung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tim Berkhahn liefert starken 1500m-Lauf ab

von
erstellt am 31.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Der Leichtathletikverband in Steinburg hatte zu offenen Kreismeisterschaften geladen. Unter dem Strich versammelten sich aber nur wenige Schüler, Jugendliche und Erwachsene im Itzehoer Stadion. Und dennoch: Diejenigen, die teilgenommen hatten, nutzten zum Teil die Gelegenheit und empfahlen sich mit ansprechenden Leistungen für einen Eintrag in die Landesbestenliste 2016 des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverbandes (SHLV). An den Meisterschaften beteiligt hatten sich Aktive folgender Vereine: LG Elmshorn (LGE), LC „Oase“ Hingstheide (Oase), MTV Horst (MTV), SC Itzehoe (SCI), TSV Klausdorf (TSV), TSV Lola (Lola) und LG Neumünster (LGN).

Über 800 Meter trieben sich die beiden Itzehoerinnen Alexa Michaelsen (Jahrgang 2003, 2.29,38 Minuten) und Mia Böthern (2002, 2:29,86) zu Zeiten, die in den jeweiligen Altersklassen Seltenheitswert haben. Beide sollten am Ende der Saison weit oben in der Bestenliste der Jahrgänge W13 beziehungsweise W14 stehen. Gleiches gilt für Malte Schmidt (2001, M15), der die ebenfalls zwei Stadionrunden in 2:11,95 Minuten absolvierte.

Eine feine Leistung lieferte auch Tim Berkhahn (1999, Oase) beim 1500 Meter Lauf ab. Am Ende zeigte die elektronische Zeitmessanlage für den U18-Läufer 4:37,88 Minuten an. Im vergangenen Jahr hätte das zu Platz sieben im Land gereicht. Ganz zufrieden war der Läufer jedoch nicht. Zu schnell angelaufen, verließen ihm zum Ende hin die Kräfte. Bei taktisch besserem Verhalten, dürften schnellere 1500 Meter Zeiten bei ihm nur eine Frage der Zeit sein. Trainer Andreas Ehlers erkannte das Manko, befand aber auch, dass solche Rennen dazu da sind, „um wertvolle Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln“.
Im Gefolge von Tim Berkhahn machten beim selben Rennen auch Tobias Klähn (SCI, 4:57,18) und Robin Rechenberg (SCI, 5:03,75) auf sich aufmerksam. Mit ihren Leistungen gehören sie zum erweiterten Kreis derjenigen, die auf einem Eintrag in der Landesbestenliste hoffen können. Gleiches gilt für Marco Feldmann (1998, MTV), der 5,83 Meter weit sprang und den Speer 26,96 Meter weit warf.

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