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Handball : An schwacher Wurfquote gescheitert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn verlieren gegen die U23 des THW Kiel mit 22:28.

Anders als im Hinspiel kamen die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn gegen die U23 des THW Kiel nicht gut zurecht: In eigener Halle verloren sie klar mit 22:28 (13:17), hatten jedoch durchaus viele Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Sie vergaben aber viele Hochkaräter.

Dabei begannen die Herzhorner vielversprechend: Tore von Sebastian Lipp und Theo Boltzen sorgten für das 2:0, doch es zeichnete sich frühzeitig ab, dass die Gastgeber nicht in Torlaune waren und auch im Rückzugsverhalten ihre Schwächen hatten. Dies nutzten die Kieler clever, um immer wieder über den Gegenstoß oder die zweite Welle zum Erfolg zu kommen.

Die Gäste glichen in der 3. Minute aus und nach einem engen Spielverlauf setzten sie sich in der 17. Minute erstmalig mit zwei Toren auf 10:8 ab. Immer wieder hatten die Herzhorner erhebliche Schwierigkeiten mit der offensiven 5:1-Deckung des THW und vergaben ihre Chancen. Dennoch blieb die Partie eng. Lutz Wamser agierte im Angriff wie auch in der Deckung stark, doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Gäste zum Ende der ersten Halbzeit deutlich an Übermacht gewannen und sich von 11:11 bis zum Pausenpfiff auf 17:13 absetzten.

Doch die Kuhnke-Schützlinge gaben sich nicht geschlagen und kämpften nach dem Seitenwechsel um den Anschluss. Sie öffneten nun ihrerseits die Abwehr und agierten in einer 5:1-Formation, womit sie ihre Gegner unter Druck setzten. Nun kamen sie wiederholt zu Ballgewinnen, und als Malte Meisiek seine Mannschaft auf 18:20 (43.) heranbrachte, schien die Partie wieder offen. Zwar erhöhten die Kieler umgehend, doch eine starke Phase von Lutz Wamser, der viermal in Folge traf, sorgte für einen weiterhin spannenden und engen Spielverlauf bis zum 20:22 (45.). Aber die Herzhorner bekamen ihre schlechte Chancenverwertung einfach nicht in den Griff. In der 50. Minute hatten die Gäste mit 25:21 die Nase vorn. Auch eine noch offensivere Deckung löste das Herzhorner Manko der schwachen Wurfquote natürlich nicht. Die Schützlinge von MTV-Trainer Manfred Kuhnke konnten die Ballgewinne in der Abwehr nicht zu Toren nutzen und so blieb der THW vorne. Am Ende siegte die Bundesligareserve klar mit 28:22. Für die Herzhorner blieb als Fazit, dass man mit einer konzentrierteren Leistung sicherlich mehr hätte erreichen können.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Mattes Olde, Ludger Lüders, Lutz Wamser 4, Lasse Janke 1, Lars Wamser, Sebastian Lipp 4, Iven Pfeifers, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer 6, Malte Meisiek 3.

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