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Handball-Oberliga : AMTV Hamburg zu stark für Herzhorner Frauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Handballerinnen des MTV Herzhorn haben beim 18:33 gegen den heißen Titelanwärter keine Chance.

In der Handball-Oberliga war der AMTV Hamburg der erwartet übermächtige Gegner für die Frauen des MTV Herzhorn. Sie unterlagen in Hamburg mit 18:33 (10:17) und hielten dabei lediglich in der Anfangsphase, gestützt auf eine gut aufgelegte Svenja Mevert zwischen Pfosten, gut mit. „AMTV war einfach saustark. Besonders Lea-Marie Knop hat mit uns Katz und Maus gespielt“, zog Trainer Olaf Winter ein ernüchterndes Fazit. Dabei unterstrich er jedoch, dass diese Mannschaft sicherlich nicht zu denen gehört, gegen die sein Team punkten müsse.

Die Herzhornerinnen begannen gut, spielten konzentriert und variabel auf und lagen so in der 5. Minute sogar mit 3:0 in Führung. Doch dann war das „Aufwärmprogramm“ der Gastgeberinnen wohl vorbei, sie glichen zum 4:4 (8.) aus und nahmen die Zügel in die Hand. Bereits in dieser frühen Phase zeichnete sich ab, dass die Blau-Gelben zu viele Chancen liegen ließen. Immer wieder scheiterten sie an der gegnerischer Deckung und der AMTV-Torhüterin. So agierte der Herzhorner Rückraum zu harmlos. Lediglich Annkristin Schmidt wusste zu überzeugen und war in der Lage, Akzente zu setzen.

Tor um Tor setzten sich die Hamburgerinnen ab. Mit dem 17:10 zur Halbzeit war die Begegnung bereits vorentschieden, denn man konnte davon ausgehen, dass der AMTV sich diesen Vorsprung wohl nicht mehr nehmen lassen würde.

Dennoch steckten die Winter-Schützlinge nicht auf und probierten so einiges nach dem Seitenwechsel. Sie spielten mal mit einer 4:2-Deckungsformation, dann wieder mit einer 3:3 und erzielten damit durchaus gute Erfolge. Ein ums andere Mal provozierten sie damit Ballverluste bei ihren Gegnerinnen, doch gelang es ihnen nicht, dies auch in Tore umzusetzen. Die Hamburger Abwehr war ein unüberwindbares Bollwerk.

So hielten die Gastgeberinnen die Steinburgerinnen weiterhin auf Distanz und bauten ihre Führung kontinuierliche weiter aus. „Manchmal hatte man das Gefühl, die Hamburgerinnen stehen mit acht Spielerinnen in der Deckung, und wir laufen mit sechs dagegen an“, so Olaf Winter.

Und die Aussichtslosigkeit schlich sich auch immer mehr in die Köpfe der Blau-Gelben, ihre Gegenwehr wurde geringer. Es gab für sie nichts zu holen und in der 44. Minute lagen die Gäste beim 14:24 erstmals zehn Treffer zurück. Am Ende unterlagen sie mit 18:33 einem Gegner, der ihnen in allen Belangen überlegen war.

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Svenja Mevert – Annkristin Schmidt 5, Yana Hesse 4, Elina Hesse 3, Maike Langenberg, Mareike Hoffmann 2, Annika Schulz, Sarah Winkowski, Wiebke Vogel, Lina Hinze 3, Jule Hinze 1.

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