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Basketball : Als Mannschaft Größe zeigen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eagles Itzehoe haben vor dem Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen Stahnsdorf Personalsorgen.

Noch stehen die Sport-Club Itzehoe Eagles auf Platz acht der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Wenn sie diesen Rang am Ende der regulären Saison einnehmen, sind sie für die Play-Offs qualifiziert, der sichere Klassenerhalt. Doch es ist eng, sehr eng: Der nächste Gegner RSV Eintracht Stahnsdorf hat nur einen Sieg weniger auf dem Konto als die Eagles – und ist Vorletzter. Sonnabend um 19.30 Uhr empfangen die Eagles die Stahnsdorfer im Sportzentrum am Lehmwohld.

Es ist die entscheidende Phase der Saison, und die Itzehoer bleiben vom Pech verfolgt. Wegen seiner Daumenverletzung kann Yannick Evans gegen seine frühere Mannschaft nicht mitspielen, Center Lars Kröger muss nun doch am gebrochenen Finger operiert werden. Ein Comeback in dieser Saison scheint ausgeschlossen. Kosta Karamatskos war angeschlagen, kann aber spielen, Patrick Wischnewski ist krank. „Der Trainingsbetrieb war sehr stark gestört“, sagt Coach Paul Larysz.

Da hilft nur eins: „Wir müssen deutlich näher zusammenrücken und als Mannschaft Größe zeigen.“ Das gelte umso mehr, weil alle Teams den Ernst der Lage erkannt hätten: Wie Schlusslicht Herten bewegten auch die Stahnsdorfer einen Amerikaner zur Rückkehr – und das sei mit Kellen Williams ja nur der ProB-Spieler des Jahres in der vergangenen Saison, sagt Larysz mit leisem Sarkasmus. Schon zuvor kamen ein Center mit ProA-Erfahrung und ein Spieler, der für ein mazedonisches Team in der Europa-Liga spielte. So werde für die Gäste ein sehr starkes, ausgeglichenes und aggressives Team auflaufen, sagt der Eagles-Coach. Die Zugänge zeigten zuletzt schon Wirkung: Drei der vergangenen vier Partien hat die Eintracht gewonnen.

Im Hinspiel siegten die Itzehoer nach sehr guter Leistung mit 16 Punkten Vorsprung, vor dem Heimspiel sind die Vorzeichen aber anders: „In unserer Situation sind wir eh immer Außenseiter“, sagt Larysz. „Das würde für jedes Team gelten mit diesen Verletzungen.“ Immerhin ist der Kanadier Renaldo Dixon nicht mehr so angeschlagen wie vor einer Woche im Spiel gegen Bochum. Und das ganze Team habe ein paar Tage mehr gehabt, einen neuen Rhythmus zu finden. Das Ziel müsse sein, die Aufgaben im Kollektiv zu erledigen: „Wir brauchen als Mannschaft eine Top-Performance.“

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erstellt am 14.Feb.2015 | 04:27 Uhr

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