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Interview : Alle freuen sich auf den Saisonstart

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vier Fragen an Yannick Evans vor dem Auftaktspiel der SC Itzehoe Eagles in der zweiten Basketball-Bundesliga ProB

von
erstellt am 26.Sep.2014 | 05:00 Uhr

Am morgigen Sonnabend beginnt für die Basketballer der SC Itzehoe Eagles das Abenteuer zweite Bundesliga ProB mit dem Heimspiel gegen die Dresden Titans (19.30 Uhr, Lehmwohldhalle). Seit einem Jahr im Team dabei ist Yannick Evans, der einen besonderen Bezug zur Steinburger Kreisstadt hat: die Großeltern des gebürtigen Berliners leben hier. Mit Evans sprach unser Sportredakteur Reiner Stöter über Stimmung und Ziele der Mannschaft und über seine persönlichen Eindrücke nicht nur vom Basketball in Itzehoe.

Am Sonnabend beginnt die Zweitliga-Saison für die Eagles mit dem Heimspiel gegen die Dresden Titans. Wie ist die Stimmung vor der Partie?

Die Stimmung ist positiv. Alle freuen sich total auf den Saisonstart. Wir haben viele neue Spieler dabei. Patrick Wischnewski und Kosta Karamatskos bringen aber viel Erfahrung mit, so dass wir nicht ganz so grün in die neue Spielklasse reingehen. Trotzdem sind wir der Underdog, haben aber im ersten Spiel den Vorteil, zu Hause antreten zu können. Dresden war in der vergangenen Saison Zweiter der Hauptrunde, ist also ein ganz starker Gegner, gegen den wir auch die Unterstützung unserer Fans brauchen. Ich erwarte ein offenes und spannendes Spiel, in dem wir hoffentlich als Sieger vom Feld gehen werden.

Sie waren in der Vorbereitung sehr gut drauf. Was erwarten Sie persönlich von sich und Ihrer Mannschaft in der ersten ProB-Saison?

Sportlich sind meine Zeile nur mannschaftlich geprägt. Ich möchte mit einer konstanden Leistung und meiner Erfahrung einen entscheidenden Teil mithelfen, dass wir uns in der zweiten Liga etablieren. Dazu müssen wir als Team noch besser zusammenwachsen. Ich hasse Niederlagen. Wir wollen mit Kampfgeist und Einsatz die Zuschauer für unsere Sportart begeistern. Persönlich gibt es sportlich für mich keine hohen Ziele mehr. Ich habe acht Jahre als Profi gespielt. Die Eagles sollen eigentlich die letzte Station meiner Basketball-Karriere sein. Ich möchte hier den endgültigen Sprung vom Sport in das Berufsleben vollziehen.

Wie ist ihr Eindruck von Verein und Umfeld nach einem Jahr bei den Eagles?

Es ist bemerkenswert mit welcher Begeisterung und Einsatzbereitschaft hier alle dabei sind – und das auch noch ehrenamtlich. Stellvertretend sei da Martina Iversen genannt, die sich für die Basektballabteilung aufreibt. Was hier auf die Beine gestellt wird, ist wirklich toll. Mich hat besonders beeindruckt, wie der Verein es geschafft hat, als Solidargemeinschaft mit der Mannschaft im Spiel gegen Bramfeld den Explosionsopfern zu helfen. Gleichwohl muss sich das Umfeld weiter entwickeln, damit die zweite Liga nachhaltig gesichert werden kann. Begeistert bin ich vom Fanclub, der uns auch auf jeder Auswärtsfahrt unterstützt, und von der Stimmung in der Halle. Das macht mich als Spieler schon etwas stolz.

Was hat Sie als Berliner eigentlich in die Kleinstadt Itzehoe verschlagen?

Das hat vor allem mit meinen Großeltern zu tun, die hier leben. Sie haben mich immer sehr unterstützt und sind für mich Vorbild. Ich war und bin gern in ihrer Nähe. Berlin ist zwar eine tolle Stadt, aber auch sehr zeitintensiv. Die Lebensqualität leidet unter Stress, langen Fahrtwegen oder wenig Lebensraum. Das ist hier anders. Ich habe mehr Ruhe und deutlich mehr Zeit für mich selbst, was ich auch brauche, um mich auf berufliche Dinge zu konzentrieren. Die Möglichkeit hier bei Pohl-Boskamp ein duales Studium zu absolvieren und nebenbei auch noch Basketball spielen zu können, ist einfach genial und ich bin allen sehr dankbar dafür.

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