2. Scanafeld-Lauf in Schenefeld: : Alexander Schilling und Iris Koch strahlende Sieger über zehn Kilometer

Das Feld ist auf der Strecke: Kurz nach dem Start über fünf Kilometer. Fotos: rst
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Das Feld ist auf der Strecke: Kurz nach dem Start über fünf Kilometer. Fotos: rst

Philip Krützelmann und Paulina Kayßer über fünf Kilometer die Schnellsten

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16. Juni 2014, 05:00 Uhr

Das Wetter scheint die Läufer beim 2. Scanafeld-Lauf beflügelt zu haben: Auf jeden Fall waren die Zeiten der Sieger im Gegensatz zum Vorjahr um einiges schneller. Dabei waren die Entscheidungen in den beiden Hauptdisziplinen über fünf und zehn Kilometer mehr als eindeutig: Fünf Kilometer-Sieger Philip Krützelmann (Oase Hingstheide) hatte den Zweiten Marvin Salto (SC Itzehoe) am Ende um 48 Sekunden distanziert. Siegerin Paulina Kayßer war gar über eine Minute schneller als Nina Gründel. Über zehn Kilometer hängte Alexander Schilling (Oase Hingstheide) Vorjahressieger Alexander Neumann (SC Itzehoe) um knapp eine halbe Minute ab und auch bei den Frauen konnte Ute Krause (SC Itzehoe) ihrer Vereinskameradin Iris Koch am Ende nicht mehr folgen.

Organisator Hermann Hüser war zufrieden: Mit knapp 250 Startern wurde das Ergebnis vom Vorjahr klar übertroffen. „Alle haben von der Strecke geschwärmt“, so Hüser. Vor allem die vielen Streckenposten seien bei den Läufern gut angekommen. „Verlaufen konnte sich keiner“.

Als erstes waren die Nachwuchsläufer über zwei Kilometer auf die Strecke gegangen. Jonas Trautz (TSV Wacken) und Lokalmatadorin Lina Rohwer hatten die Konkurrenz dabei klar abgehängt.

Beim Fünf-Kilometer-Lauf hatten sich Philip Krützelmann und Marvin Salto schnell etwas von dem übrigen Feld abgesetzt. Bis Kilometer zwei blieben beide gleichauf. „Dann hat sich Marvin fallen gelassen und ich bin im 3.37er Schnitt durchgelaufen“, schildert Sieger Krützelmann die entscheidende Situation. „Ich konnte ihm nicht mehr folgen. Er war heute einfach besser“, gratulierte Salto, der sich damit begnügen musste, den zweiten Platz gegen den immer näher aufrückenden Lars Kirchkopf zu verteidigen. Bei den Frauen war Vorjahressiegerin Paulina Kayßer das Maß der Dinge. „Ich bin mein Tempo gelaufen und habe gar nicht mitbekommen, wo die Zweite lag“, erklärte Kayßer, die ihre Siegerzeit aus dem Vorjahr um fast 45 Sekunden unterboten hatte.

Über zehn Kilometer hätte Vorjahressieger Kai Neumnann bei den Männern ebenfalls gern wieder die Nase vorn gehabt. Allerdings hatte er die Rechnung ohne den bärenstarken Alexander Schilling gemacht. Neumann versuchte zunächst zwei Kilometer das Tempo zu bestimmen, wechselte sich dann mit Schilling in der Führungsarbeit ab. Schillings Zwischenspurt nach sechs Kilometern konnte Neumann jedoch nicht mehr folgen. „Es war zu warm für mich, ich war in der entscheidenden Situation etwas platt“, so Neumann. „Ab Kilometer sechs habe ich noch mal Gas gegeben und war dann allein auf weiter Flur. Ich hätte vielleicht zum Schluss sogar noch etwas schneller sein können, aber ich bin mit meiner Zeit zufrieden. Die Strecke war hervorragend“, freute sich Schilling über seinen Sieg. Bei den Frauen war der Einlauf wie im Vorjahr: Iris Koch hatte am Ende gegenüber Ute Krause die Nase vorn. Beide hatten sich schnell abgesetzt und waren lange zusammen geblieben. „Wir sind bis Kilometer acht nebeneinander gelaufen. Ich bin zwar nicht schneller geworden, konnte mich danach aber absetzen“, so Koch. „Ich weiß auch nicht, weshalb ich nicht mehr folgen konnte. Ich bin eigentlich nicht langsamer geworden“, rätselte Krause. Ihre Gegnerin habe wohl ein paar Körner mehr gehabt, sie sei ja auch etwas jünger, lachte sie und gratulierte zum Sieg.

Zum Abschluss durften die Wichtel eine Stadionrunde laufen. Die kleinsten Läufer legten sich mächtig ins Zeug. Am schnellsten war eigentlich die Schenefelderin Lina Rohwer, die aber den Zieleinlauf zu früh abbrach und so dem Wackener Michel Arp noch den Vortritt ließ.

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