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Mannschaftsmeisterschaften auf Bundes- und Landesebene : Achter Rang für Trampoliner bei DM

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei Landesmeisterschaft zwei Itzehoer Treppchenplätze

Mannschaftsmeisterschaften auf Bundes- und Landesebene standen auf dem Wettkampfplan der Itzehoer Trampolinturner. In beiden Wettbewerben überzeugten die Schützlinge von Trainer Daniel Schmidt. Besonders aufhorchen lässt der achte Platz, den sich Jule Böhm, Lara Hülsemann und Wiebke Mansfeld sowie Gastturnerin Emile Mohrholz (Norderstedter SV) im pfälzischen Worms erturnten. Unter 13 Mannschaften wurden sie Achter. Bei den zuvor in Sörup veranstalteten Landestitelkämpfen gewannen Jule Böhm, Lara Hülsemann, Saskia Dibbern und Wiebke Mansfeld Silber im Wettbewerb der A-Jugendlichen und Erwachsenen. Bronze in der Kategorie Jugend D/C/B fiel an Mareike Warnat, Patrik Ehlert, Vanessa Kühne und Paul Ehlert.

Worms war für den SC Itzehoe auf jeden Fall eine Reise wert. Dass die Phalanx der Großen durch die Itzehoer nicht angetastet werden kann, war jedem vor Antritt der Reise klar. Umso erfreuter äußerte sich Daniel Schmidt im Gespräch mit unserer Zeitung über das, was er in Worms von seinen Turnerinnen gesehen hatte: „Wer bei Deutschen Meisterschaften über sieben Punkte turnt, hat sich dort sehr gut verkauft.“ Und von diesen guten Benotungen durch das Kampfgericht hatten die Itzehoer Wettkämpferinnen gleich mehrere anzubieten – insbesondere Emilie Mohrholz und Wiebke Mansfeld, deren Übungen teilweise auch mit 8,4 beziehungsweise 8,2 Punkten bewertet wurden.

Etwas höher hätte es für die Itzehoerinnen dennoch gehen könnten. Dass es anders kam, hatte Gründe: Jule Böhm setzte ihren zehnten Sprung auf die Matte, und Wiebke Mansfeld landete nach der zehnten Übung auf der Matte. Daniel Schmidt: „Die Punktabzüge verhinderten den sechsten Platz, aber bei einer Deutschen Meisterschaft Achter zu werden, ist auch schon sehr gut.“ Zu berücksichtigen sei insbesondere, dass lediglich Emilie Mohrholz und Wiebke Mansfeld „DM erprobt“ seien. Andere Mannschaften hätten mehr Erfahrungen. „Zum Beispiel die Stuttgarter, die mit Olympiateilnehmerin Leonie Adam angetreten sind.“ Um ins Finale der besten Fünf zu kommen, hätten die Itzehoerinnen nach Worten von Daniel Schmidt einen „exzellenten Tag“ haben müssen. Doch auch der wäre nur dann ausschlaggebend gewesen, wenn die Konkurrenz das Tuch „nicht hundertprozentig“ getroffen hätte.

Die Erfahrungen, die Daniel Schmidt in Worms gesammelt hat, stimmen ihn positiv: „Es macht schon jetzt Spaß, auf das nächste Jahr zu blicken. Unser Ziel sind dann wieder die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.“

Bezogen auf die Landesmeisterschaften betonte Daniel Schmidt die „sehr soliden Leistungen und zufriedenstellenden Übungen“ der jugendlichen Trampolinturner. „Sie sind sehr sichere Dritter geworden. Selbst wenn alle einen richtig guten Tag gehabt hätten, wäre es für sie nicht weiter nach vorn gegangen.“ Dazu seien sowohl der Norderstedter SV (NSV) als auch der Barmstedter MTV zu stark gewesen. Insbesondere die Aktiven des NSV hätten sehr gut geturnt: „Da war für uns kein rankommen möglich.“

Auch der zweite Platz bei den Älteren sei nach Worten von Daniel Schmidt ein Erfolg. Trotz sehr guter Mannschaftsleistung, bei der alle ihre Übungen durch geturnt hätten, gab es gegen die Konkurrenz aus Norderstedt keine Siegeschance. Aber das sei zuvor auch nicht zu erwarten gewesen. Anerkennende Worte fand der Trainer auch für Saskia Dibbern, die aufgrund schulischer Verpflichtungen derzeit nur reduziert trainieren kann. Dennoch steuerte die 18-Jährige mit ihrer guten Leistung in der Finalkür dazu bei, dass die letztlich drittplatzierte Konkurrenz aus Geesthacht deutlich auf Distanz gehalten werden konnte.

Der Gesamteindruck im Team war dann auch dafür verantwortlich, dass Jule Böhm, Lara Hülsemann und Wiebke Mansfeld für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften nominiert wurden. Daniel Schmidt: „In Worms hat sich dann bestätigt, dass diejenigen, die in Sörup die meisten Punkte für uns geholt haben, auch zu Recht zur DM gefahren sind.“

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