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Leichtathletik : 42 Starter beim Steinburger Ultramarathon

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zur Auswahl standen Strecken über 43,1 beziehungsweise 50,8 Kilometer. Sie führten von Hohenaspe aus durch den nördlichen Teil des Kreises Steinburg.

Der „Steinburg Ultra-Marathon“ wurde in diesem Jahr von 42 Teilnehmern aus ganz Norddeutschland besucht. Zur Auswahl standen zwei Strecken, die 43,1 beziehungsweise 50,8 Kilometer lang waren. Sie führten von Hohenaspe aus durch den nördlichen Teil des Kreises Steinburg.

Organisiert worden war das Laufgeschehen vom SC Hohenaspe (SCH) mit Start und Ziel auf dem örtlichen Sportplatz nun schon zum 14. Mal. Sowohl den längeren als auch den kürzeren Lauf startete Hans-Friedrich Tiemann. Doch ehe Steinburgs ehemaliger Kreispräsident die Aktiven auf die Runden schickte, machte er sie mit den Vorzügen seines Dorfes vertraut. Dabei lobte der passionierte Volksläufer die gelungene Renovierung des SCH-Vereinsheims. Finanziert worden sei die 197  000 Euro teure Maßnahme aus Mitteln der Gemeinde, des Kreises und des Landes sowie durch ehrenamtliches Engagement von 90 Vereinsmitgliedern. Am Ende der Veranstaltung wurden in dem von Tiemann erwähnten Raum auch die Urkunden an die Finisher überreicht.

Obwohl das Tempo bei dem geführten Gruppenlauf so gewählt war, dass jeder Aktive das Ziel erreichen konnte, gab Bernhard Baasch ihnen beim Start um 9 Uhr mit auf den Weg: „Um halb vier ist Melkzeit, da müssen wir wieder da sein.“ Im Kopf hatte der Mitorganisator bei dieser Bemerkung auch die Siegerehrung, während der Rolf Frank aus den Händen von Mario Sagasser, dem Vorsitzenden des „Marathonclubs 100“, die Urkunde für die Bewältigung des 400. Marathon- beziehungsweise Ultra-Marathon-Laufes erhalten sollte. Seinen ersten ganz langen Lauf hatte der Begründer des „Steinburg Ultra-Marathon“ übrigens am 6. Mai 1984 vor über 30 Jahren absolviert. Begleitet wurden die fitten Marathonis beiderlei Geschlechts von drei mobilen Versorgungsfahrzeugen, die mit Ingrid Folkerts, Sabine Scherf, Sabine und Anja Henke sowie Martina und Dieter Beierlein besetzt waren.

Diese und andere Annehmlichkeiten bewogen den Berliner Jens Hunold zu der Aussage: „Ich komme immer wieder gern nach Hohenaspe zurück, weil der Ultra-Marathon dank seiner guten Betreuung ein Rundum-Sorglos-Lauf ist.“

Ganz angetan von der Veranstaltung war auch Christoph Thiel. Er hatte zuvor nur vom „Steinburg Ultra-Marathon“ gehört und sich darüber im Internet informiert. Nach Zieleinlauf schwärmte der Läufer aus Raa-Besenbek: „Tolle Atmosphäre.“

Nicht nur aufgrund des neuerlichen Erfolges machte Veranstaltungsleiter Uwe Weidenmüller darauf aufmerksam, dass es im kommenden Jahr wieder einen „Steinburg Ultra-Marathon“ geben wird. Besonders gefreut hätten er und Mario Sagasser sich darüber, dass alle Läufer bei der Siegerehrung mit dabei waren. Eine Tatsache, die Schule machen sollte, denn zu viele Sportler hätten es stets eilig und verließen zu früh den Veranstaltungsraum.

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