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Lokalsport

12. Dezember 2017 | 05:47 Uhr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

 Die Luft ist raus bei den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn. Dies war den Blau-Gelben beim 19:25 (8:10) beim FC St. Pauli deutlich anzumerken. Einen Spieltag vor dem Saisonende ist alles entschieden. Die HG Hamburg-Barmbek ist souverän mit nur einem Minuspunkt Meister, Fischbek und Norderstedt steigen ab, und der MTV Herzhorn belegt als Siebter einen hervorragenden Platz im gesicherten Mittelfeld.

Wie so oft haderten die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke mit dem „Backeverbot“ in der Hamburger Halle. „Ohne Backe ist es einfach ein anderes Handballspiel, und Würfe aus dem Rückraum gehen so gut wie gar nicht“, resümierte Betreuer Holger Fehlau. Doch diese Niederlage können die Herzhorner durchaus verschmerzen, denn die Saison verlief für sie überaus erfolgreich. Die Gäste mussten in dieser Begegnung auf Theo Boltzen, Tim Carstens und Birger Dittmer verzichten, hatten dafür jedoch den jungen Michel Olde mit dabei.

Die Partie begann recht ausgeglichen. Nach dem 0:1 „schlugen“ die Wamser-Brüder zu – in der 9. Minute führten die Kuhnke-Schützlinge mit 3:1. Doch Tore blieben lange Mangelware. Beide Teams verteidigten engagiert; in der 20. Minute lagen St. Pauli gerade mal mit 5:4 vorne. Dabei haderten die Herzhorner von Beginn an mit ihren Würfen, erlaubten sich viele Fehlversuche und technische Fehler. So war es nicht verwunderlich, dass sie zur Pause mit 8:10 zurück lagen.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es ihnen nicht, ihre Fehler abzustellen, und so dominierte St. Pauli. Bereits in der 36. Minute setzte die Mannschaft sich auf 14:9 ab. Herzhorn agierte zu unkonzentriert und vergab viele gute Möglichkeiten. Zwar erwies sich Malte Meisik als sicherer Strafwurfschütze, und auch Sebastian Lipp wühlte sich mehrfach erfolgreich durch die Hamburger Deckung. Doch näher als auf drei Tore kam der MTV nicht mehr heran. Als Sebastian Lipp zum 13:17 und 14:17 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch im Anschluss legten sofort die Hausherren nach und zogen auf 19:14 (47.) auf und davon. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie vorentschieden.

Und St. Pauli verstand es hervorragend, die Zeit über die Runden zu bringen. Mit langen und geschickten Angriffen der Hamburger lief die Zeit herunter. Die Blau-Gelben hatten keine Chance mehr, das Blatt zu wenden, zumal ihre Fehlerquote in dieser Partie auch einfach zu hoch war. Am Ende verloren sie klar mit 19:25, können diese Niederlage jedoch ohne weiteres verschmerzen. 


MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Mattes Olde 1, Ludger Lüders, Lutz Wamser 2, Torben Voß 2, Tom Lienau, Lasse Janke 1, Lars Wamser 3, Sebastian Lipp 7, Iven Pfeifers, Michel Olde, Malte Meisiek 3.



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