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Von Titelträumen und anderen Zielen

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Am Wochenende beginnt die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost / Rendsburger TSV, Osterrönfelder TSV und Büdelsdorfer TSV auf dem Prüfstand

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Dem Rendsburger TSV ist es vorbehalten, die Saison der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost zu eröffnen. Am Freitag empfängt der RTSV um 19 Uhr den TSV Plön am Nobiskrug.

In der neuen Spielzeit werden sich die Fans des Traditionsclubs nicht allzu viele neue Gesichter im Team merken müssen. Entgegen den Gepflogenheiten in der jüngsten Vergangenheit stehen nur zwei Zugänge im Kader der Grünen. Trainer Christian Heider vertraut einer eingespielten Mannschaft. In schöner Regelmäßigkeit gehört der RTSV zu den Mitfavoriten auf Meisterschaft und Aufstieg. Aber in ebenso schöner Regelmäßigkeit steht sich das Team selbst im Weg. Das Potenzial ist ohne Frage vorhanden, aber es fehlte die Konstanz in den Leistungen über eine gesamte Saison. Zudem müssen sich die Trainer - vier waren es in den letzten drei Jahren - mit der mangelnden Disziplin einzelner Spieler herumschlagen. Kann Heider diese Mängel abstellen, mag der große Wurf gelingen.

Von Titelträumen sind sie in Büdelsdorf und Osterrönfeld meilenweit entfernt. Am Bahndamm wäre OTSV-Trainer Olaf Lehmann schon zufrieden, wenn der Klassenerhalt in diesem Jahr wesentlich früher als in der Vorsaison unter Dach und Fach gebracht werden könnte. Ein guter Start in die neue Spielzeit ist für alle Teams wichtig, aber Lehmann versieht den Auftakt mit einem Extragewicht. Nicht ohne Grund, denn in den ersten Wochen werden mit Lennart Halver, Nils Claussen und Bojan Grbavac wichtige Stützen fehlen. Hinzu gesellen sich einige Rekonvaleszenten, die erst nach und nach in den Kader zurückkehren. Aber die Vorbereitung verlief dennoch sehr zufriedenstellend. Immerhin hatte der OTSV bei seinen drei Kreispokalspielen überhaupt keine Mühe und marschierte mit jeweils deutlichen Siegen ins Halbfinale.

In Büdelsdorf hat sich das Personalkarussell ordentlich gedreht. Neben elf Zugängen haben auch an der Seitenlinie zwei Neue das Sagen. Frank Kock und Dennis Schwarz haben Michael Rohwedder abgelöst. Auch im Eiderstadion gehen die Ansprüche kaum über den Klassenerhalt hinaus. Die vorrangigste Aufgabe des neuen Trainerduos dürfte es sein, das Potenzial der jungen Wilden in die richtigen Bahnen zu lenken und ihnen die Vorgaben zu geben, die nötig sind, um als Team erfolgreich zu sein.

Am Wochenende geht es endlich los und anschließend wird es erste Hinweise geben, wohin der Weg der drei Clubs geht.

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