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Verbandsliga Süd-West: Nortorf im Derby mit größerem Druck

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erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hohenwestedt/Nortorf | Für wen schlägt das Herz des MTSV Hohenwestedt? Im Derby der Fußball-Verbandsliga Süd-West gegen TuS Nortorf (heute, 16 Uhr)erwarten die Schützlinge von Trainer Dierk Schröder gemessen an der geographischen Lage er einen akut abstiegsbedrohten Kreisnachbarn, der die Punkte als Tabellen-15. viel nötiger braucht, als man selbst. Immerhin rangieren die Hohenwestedter auf Platz drei und müssen sich um jedwede Sorgen um den Klassenerhalt überhaupt nicht scheren.

Auf der anderen Seite gehören die Hohenwestedter fußball-technisch zum Kreis Steinburg. Und aus diesem Blickwinkel hoffen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Steinburger Mitstreiter VfR Horst und Alemannia Wilster auf MTSV-Unterstützung. Unabhängig von diesen "Winkel-Betrachtungen" konzentrieren sich die Schröder-Mannen erstmal auf sich selbst. Nach den Niederlagen gegen Neumünster (0:1) und in Einfeld (1:3) will der MTSV den eigenen Anhängern wieder einen Sieg bescheren. Insbesondere nach dem enttäuschenden Spiel unter der Woche in Einfeld erwarten die MTSV-Verantwortlichen eine Leistungssteigerung von ihrem Team.

Auf Seiten des TuS Nortorf hat sich Situation im Tabellenkeller in den letzten Tag en verschärft. Die Blau-Weiß-Roten sind aufgrund der ungünstigen Ergebnisse in den Nachholspielen rund um den Mai-Feiertag kampflos auf den vorletzten Platz getaumelt. Versetzt nun ausgerechnet Nortorfs Ex-Trainer Dierk Schröder seiner alten Liebe den nächsten Tritt in Richtung Abstieg? Satte achteinhalb Jahre zeichnete sich Schröder bis zum Sommer 2010 mitverantwortlich für den sportlichen Aufschwung der Mittelholsteiner, die nun aber nach 14 sieglosen Spielen in Folge um ihre sportliche Existenz bangen müssen. "Wir haben uns diese Situation selbst zuzuschreiben. Es war absehbar, dass die anderen Teams irgendwann punkten. Jetzt haben wir sieben Spiele in drei Wochen, um die Wende zu schaffen. Wir blicken nach vorne und nicht zurück", gibt TuS-Coach Thomas Arndt seiner Elf den nötigen Optimismus an die Hand. Personell könnten die Rahmenbedingungen für die Gäste besser sein. Gleich fünf Stammspieler drohen im Nachbarschaftsderby auszufallen.

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