1. Kreisliga Rendsburg-Eckernförde : Todenbüttels Trainer hält alles für möglich

Im Aufwind: Gegen den Osterbyer SV feierten die Todenbütteler um Christopher Nepp (re./im Duell mit Marco Klay) den zweiten Sieg in Folge. Gegen Fleckeby soll der dritte Streich folgen. Foto: hobke
Im Aufwind: Gegen den Osterbyer SV feierten die Todenbütteler um Christopher Nepp (re./im Duell mit Marco Klay) den zweiten Sieg in Folge. Gegen Fleckeby soll der dritte Streich folgen. Foto: hobke

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge hat Michael Knieriemen wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt geschöpft. Rotenhof will Spitzenreiter Gettorf auf den Fersen bleiben.

Avatar_shz von
26. April 2013, 08:35 Uhr

Rendsburg | Durch den 2:1-Auswärtssieg im Nachholspiel am Mittwoch konnte der Gettorfer SC seine Spitzenposition in der 1. Fußball-Kreisliga RD-ECK weiter festigen.

Am Wochenende geht es auch für die 14 anderen Mannschaften wieder um Punkte. Während die Teams aus der Spitzengruppe vor lösbaren Aufgaben stehen, liegt der Fokus im Tabellenkeller auf der Partie des zuletzt gut aufgelegten Schlusslichts GW Todenbüttel (zwei Siege) beim Tabellen-13. SV Fleckeby.

SV Fleckeby -

Gettorfer SC 1:2 (0:1)"Diese Niederlage haben wir uns selber zuzuschreiben", so SV-Coach Torsten Mohr nach dem Spiel. Die Partie gestaltete sich von Anfang an ausgeglichen, nur die Torszenen fehlten in dem ansehnlichen Spiel. "Hinten haben wir eigentlich kaum etwas zugelassen, nur die individuellen Fehler vor den Gegentoren machten die Niederlage überhaupt möglich", wies Mohr auf die Schlüsselszenen der Begegnung hin. "Am Wochenende wollen wir unser Spiel nach vorne wieder besser gestalten und zu Hause gegen Todenbüttel drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen. Allerdings wissen wir um die gute Phase der Gäste und werden sie bestimmt nicht unterschätzen. Wir haben aber alle Mann an Bord", schaute Mohr positiv auf das Duell mit Todenbüttel. Tore: 0:1 Nils Zimmer (3.), 0:2 Klaas Weber (54.), 1:2 Mark Lüdecke (89.).

SV Fleckeby -

SV GW Todenbüttel

(Sbd., 15 Uhr)Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim Tabellenschlusslicht GW Todenbüttel wieder größer geworden. "Wir haben noch acht Spiele. Also jede Menge Möglichkeiten, um weitere Dreier zu holen", gibt Trainer Michael Knieriemen noch nicht auf. Ein Sieg beim Konkurrenten aus Fleckeby und die Aussage des GW-Coaches, dass noch alles möglich sei, würde realistischer erscheinen. "Wir haben ja nichts mehr zu verlieren", weiß er. Am Sonnabend muss Knieriemen in der Innenverteidigung einmal mehr improvisieren. Nur einer von vier etatmäßigen Verteidigern kann auflaufen.

SG Felde/Stampe -

TSV Waabs

(Sbd, 15 Uhr) Die Sehnsucht nach einem Erfolgserlebnis ist groß in Felde. "Wir durchleben im Moment eine schwierige Phase", kommentiert Co-Trainer Oliver Bock die Bilanz nach der Winterpause. Ein Unentschieden und zuletzt drei Niederlagen in Folge stehen in der Statistik. "Zu den bekannten Schwierigkeiten in der Offensive sind nun auch noch Defensivprobleme gekommen", so Bock. Da kommt die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Waabs nicht ungelegen, denn: "Da sind wir auf jeden Fall nicht in der Situation, das Spiel machen zu müssen."

Gettorfer SC -

TSV Vineta Audorf

(Sbd., 15 Uhr) "Locker nach Gettorf", lautet die Parole des TSV Vineta für die Partie beim Spitzenreiter. Audorfs Co-Trainer Timo Weigmann, der den erkrankten Thomas Kühl derzeit vertritt, sieht das Gastspiel beim Titelanwärter als eher leichte Aufgabe: "Was will man dort verkehrt machen?" Allerdings könnten die Gäste nach der 2:4-Niederlage gegen Fleckeby - einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt - etwas Zählbares gut gebrauchen. "Warum sollten wir nicht einen oder vielleicht auch drei Punkte mitnehmen?" Fehlen wird den Vineten allerdings der zuletzt gut aufgelegte Dennis Neumann, der beruflich verhindert ist.

1. FC Schinkel -

TuS Rotenhof

(Sbd., 16 Uhr) Nachdem die Konkurrenz im Titelkampf am letzten Spieltag strauchelte, hat der TuS Rotenhof nach dem eigenen 2:1-Auswärtssieg in Felde wieder Blut geleckt. "Wir wollen, müssen aber nicht", spricht Trainer Thomas Gosch im Hinblick auf die Aufstiegsambitionen von einer komfortablen Situation. Nichtsdestotrotz wollen er und seine Mannschaft beim abstiegsbedrohten 1. FC Schinkel drei Punkte. "Wir erwarten einen kampfstarken Gegner, aber wenn wir unser Potenzial abrufen, sollte alles den von uns erwarteten Gang gehen", so Gosch.

Osdorfer SV -

TSV GH Lütjenwestedt (Sbd., 16 Uhr)Einen Punkt in Osdorf würde Lütjenwestedts Trainer Jens Heuer bereits als Erfolg verbuchen. "Das wären dann endlich einmal zwei Erfolgserlebnisse hintereinander", sagt er. Es wäre das zweite Remis in Folge, aber im bisherigen Saisonverlauf folgte auf einem Sieg zumeist immer eine Niederlage. "Es zehrt an den Nerven, dass wir einfach keine Konstanz in unsere Leistungen bekommen", klagt der Coach. Um das ausgegebene Ziel - Platz fünf - noch zu erreichen, wäre ein Dreier beim Tabellennachbarn hilfreich. Zwischen den Pfosten muss Heuer auf Stammkeeper Stefan Johannsen verzichten. Für ihn hütet Sören Leitz das Tor.

TuS Bargstedt -

Osterrönfelder TSV II (So., 15 Uhr) Der überraschenden 2:3-Schlappe gegen den Tabellenletzten Todenbüttel folgte ein ebenso überraschender 2:1-Sieg beim Spitzenteam aus Jevenstedt. Der eine oder andere Sieg fehlt der Mannschaft von Trainer Carsten Lähn noch, um sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Im Heimspiel gegen den Osterrönfelder TSV scheint dieses Unterfangen nicht unmöglich, denn die OTSV-Reserve konnte im Spiel eins nach dem Trainerwechsel von Norman Bock zu Niels Ströh nicht überzeugen und unterlag 1:2 in Osdorf. Für die Osterrönfelder ist ein Sieg Pflicht, um die Chancen auf einen Spitzenplatz in der Endabrechnung zu wahren.

Osterbyer SV -

TuS Jevenstedt

(So., 15 Uhr) Als zu unbeständig beschreibt Jevenstedts Trainer Adrian Königsmann seine Mannschaft. Zu unbeständig jedenfalls, um am Ende ganz vorne zu stehen. "Das wird aus meiner Sicht nicht passieren", erteilt er eventuellen Titelträumen eine Abfuhr. Aber der TuS rangiert nach zwei Drittel der Saison in der Spitzengruppe, hat das Ziel Klassenerhalt erreicht und kann nun befreit aufspielen. "Alles, was nun kommt, ist Bonus", so Königsmann. Die anstehenden Spiele gegen das Kellerkind aus Osterby ("Die brauchen jeden Punkt") und das Topspiel bei Tabellenführer Gettorf würden zeigen, wo sein Team wirklich stehe. TuS-Kapitän Sven Schneider wird am Wochenende mit Leistenbeschwerden ausfallen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen