Starke Rendsburger Rettungsschwimmer

Die vier Rendsburger Rettungsschwimmer Jeremiah Tucker, Tom Matzen, Nils Ole Petersen und Timo Starck (v. li.) steuerten wichtige Punkte bei. Foto: lz
Die vier Rendsburger Rettungsschwimmer Jeremiah Tucker, Tom Matzen, Nils Ole Petersen und Timo Starck (v. li.) steuerten wichtige Punkte bei. Foto: lz

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17. Juli 2013, 03:59 Uhr

Halle | Während die meisten Jugendliche ihre Sommerferien am Strand genießen, Cocktails trinken und sich von der Schule erholen, starteten die deutschen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer durch. Beim 11. Junioren Rettungspokal kamen die besten Nachwuchssportler aus insgesamt vierzehn Landesverbänden zusammen und stellten ihr Können sowohl bei Pool- als auch Freigewässerwettkämpfen unter Beweis.

Am Start in Halle an der Saale waren auch vier Rendsburger Rettungsschwimmer, und mit dem Team Schleswig-Holstein sicherten sie sich schließlich die Bronzemedaille. Tom Matzen, Nils Ole Petersen, Jeremiah Tucker und Timo Starck qualifizierten sich auf Grundlage ihrer überzeugenden Leistungen bei den diesjährigen Landesmeisterschaften für diese Landesauswahl. Komplettiert wurde die Mannschaft von Lars Weber und Tim Nicolaisen. Das Damen-Team setzte sich aus Kea Körner, Larissa Altenburger, Katharina Schankin, Vencka Tobian, Janneke Petersen und der amtierenden Deutschen-Meisterin in der Altersklasse 13/14, Alicia Gebhardt, zusammen. Vor den Augen der Landestrainer Janne Krüger und Matthias Krause sicherte sich das nördlichste Bundesland wie schon im Vorjahr den dritten Platz (468,5 Punkte). "Alles in allem war dieses Ergebnis ein voller Erfolg", befanden die vier Rendsburger, "obwohl wir alle aus verschiedenen Gliederungen kommen, sind wir als ein gemeinsames Team aufgetreten."

Die Rendsburger steuerten viele wichtige Punkte bei: Das Quartett holte in der Puppenstaffel den dritten Platz (1:30,88 Minuten). In der Einzelwertung überzeugte vor allem Timo Starck: Mit einer neuen Bestzeit belegte er den sechsten Platz in der Disziplin "Super Lifesaver" über 200 Meter (2:38,98 Min.) und glänzte mit einem vierten Platz in der Disziplin "Rescue Medley" über 100 Meter. Mit einer Zeit von 1:18,75 Minuten sortierte er sich nur 33 Hundertstelsekunden hinter Maximilian Klee (DLRG Saar) ein. Darüber hinaus erreichte er den siebten Platz im "Board Race" und den elften Platz im "Surf Race". Zusammen mit Vereinskollege Jeremiah Tucker belegte er im "Line Throw" vor den Rettungsschwimmern aus Westfalen den dritten Platz (20,83 Sek.). Außerdem erkämpfte sich Starck mit Ole Petersen im "Board Rescue Race" den dritten Platz. Im "Beach Flags" errang Tucker Rang sechs und Matzen landete auf dem dreizehnten Platz.

In einer Klasse für sich machten wie schon im Vorjahr der Titelverteidiger Westfalen und Gastgeber Sachsen-Anhalt den Sieg unter sich aus. Trennten die beiden Kontrahenten im Vorjahr noch 70 Zähler, betrug der Abstand dieses Mal lediglich acht Punkte. Unterm Strich verteidigten die Westfalen mit insgesamt 656 Punkten ihren Titel.

Um eine Medaille und einige Erfahrungen reicher kehrten die Rendsburger zurück und bereiten sich mit ihren Teamkolleginnen und Teamkollegen auf den DLRG-Cup in Warnemünde am Wochenende (19./20. Juli) vor.Weitere Ergebnisse unter: www.dlrg.de

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