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RTSV nimmt die Favoritenrolle an

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Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Der Büdelsdorfer TSV kommt zum Derby auf den Nobiskrug / OTSV muss sich gegen Schönkirchen steigern

Rendsburg/Osterrönfeld | In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost steigt schon am dritten Spieltag das Derby zwischen dem Rendsburger TSV und dem Büdelsdorfer TSV (heute, 15 Uhr Sportplatz Nobiskrug). Dabei gehen die Gastgeber als Spitzenreiter in diese Begegnung. Die "jungen Wilden" des BTSV sind Tabellenfünfter. Eine halbe Stunde später empfängt der Osterrönfelder TSV (9.) den Tabellendritten TSG Concordia Schönkirchen.

rendsburger tsv -

büdelsdorfer TSV

(Heute, 15 Uhr)Nach den klaren Erfolgen gegen den TSV Plön und den Suchsdorfer SV grüßt der Rendsburger TSV von der Tabellenspitze. Dass die Elf von Trainer Christian Heider gegen die Büdelsdorfer der Favorit ist, stellt den Coach vor keine Probleme: "Wir sind uns bewusst, dass wir der Favorit sind. Diese Rolle nehmen wir auch an. Die glatten Siege über den TSV Plön und den Suchsdorfer SV haben unser Selbstbewusstsein schon gestärkt." Unter Heiders Regie verlor der RTSV noch kein Heimspiel. Dennoch mahnt er seine Mannschaft, nur von Spiel zu Spiel zu denken: "Wir dürfen in der Konzentration auf die Partie und den Gegner nicht nachlassen. Das gilt besonders in einem Derby. Da sind immer Überraschungen drin. Doch das wollen wir vermeiden." Dabei spielt ihm der 4:1-Sieg der Büdelsdorfer gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Klausdorf in die Karten. "Das hat gezeigt, dass der BTSV gut drauf ist." Besonders Stürmer Niklas Knutzen, der gegen die Klausdorfer gleich drei Treffer erzielte, hat Heider auf dem Zettel. Personell kann der Coach nicht aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen weiterhin Mannschaftskapitän Kerem Atamtürker (verletzt) und Stürmer Malte Hehlert (Urlaub). Fraglich ist der Einsatz der Abwehrspieler Marco Müller (leicht angeschlagen) und Christian Sievers, der sich noch von einem Hundebiss erholt. Stürmer Mustafa Korkmaz, der bislang viermal erfolgreich war, hat im Spiel am Mittwoch in Suchsdorf eine Blessur erlitten. Auf der Gegenseite konnten die Rendsburger mit Jonas Heider, Bruder von Trainer Christian, einen weiteren Neuzugang verpflichten. Der 23-Jährige spielte zuletzt bei der SG Ladelund/Achtrup/Leck (Verbandsliga Nord-West) und ist sofort spielberechtigt. Der vielseitige Mittelfeldspieler trug schon in der Saison 2008/09 das Trikot des Rendsburger TSV.

Für Frank Kock, Trainer der Büdelsdorfer, sind die Gastgeber der klare Favorit: "Der RTSV hat kaum neue Spieler in seinen Reihen und ist somit eingespielt. Das ist ein großer Vorteil. Wir müssen gleich mehrere neue Spieler in die Mannschaft einbauen." Hoffnung, dem Favoriten ein Bein stellen zu können, zieht Kock allerdings aus der Leistung seiner Mannschaft beim 4:1 gegen den TSV Klausdorf. "Doch dafür sind 90 starke Minuten erforderlich, nicht nur eine Halbzeit", meint Kock, der auf Thorge Drews und Barne Kasparek (beide im Urlaub) verzichten muss. Osterrönfelder TSV -

TSG Concordia Schönkirchen (heute, 15.30 Uhr)Die große Erleichterung über die ersten drei Punkte wollte sich bei Osterrönfelds Trainer Olaf Lehmann nach dem 2:1-Sieg über den TSV Kronshagen nicht einstellen. Während seine Mannschaft im Mittelkreis jubelte, blickte der Coach eher sorgenvoll drein. Die Darbietung seiner Elf stimmte in kämpferischer Hinsicht zwar, aber fußballerisch glich der Auftritt eher einem Offenbarungseid. "Man hat doch arg gemerkt, dass uns Spieler wie Bojan Grbavac, Lennart Halver oder auch Felix Weihmann fehlen", erklärte Lehmann. Immer wieder brachten sich die Osterrönfelder um die Früchte ihrer engagierten Arbeit. Unzählige Male eroberten Jascha Piotraschke, Sebastian Brütt und Co. den Ball, um ihn dann postwendend wieder herzuschenken. Zumeist mit haarsträubenden Fehlpässen. "Die Ungenauigkeit bei unseren Zuspielen ist einfach viel zu hoch", haderte der OTSV-Trainer. Das hat einen ungeheuren läuferischen Aufwand zur Folge. "Wir müssen dem Gegenspieler dann häufig hinterherlaufen und hinten heraus fehlt uns dann die Kraft", weiß Lehmann. Gegen Kronshagen hatte der Kräfteverschleiß keine schwerwiegenden Konsequenzen, weil der TSV vor dem Tor nicht konsequent genug war. Ob das aber gegen Concordia Schönkirchen auch so sein wird, bleibt abzuwarten. Die TSG kommt mit zwei Auftaktsiegen und noch ohne Gegentreffer an den Bahndamm. Aber, und das könnte eine der positiven Erkenntnisse Lehmanns sein, sein Team erwies sich gegen Kronshagen als äußerst effektiv. Viele Chancen hatte der OTSV nicht, aber die drei Punkte blieben dennoch in Osterrönfeld.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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