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Rendsburger TSV schielt noch mit einem Auge auf die Vizemeisterschaft

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erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Es wäre der einzige Titel, den der Rendsburger TSV in diesem Jahr einfahren könnte. Offiziellen Charakter hätte er zudem auch nicht, aber mit einem Heimsieg über den Eckernförder SV (heute, 14 Uhr) könnte der Tabellenvierte der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost die Kreismeisterschaft für sich entscheiden. Nach bisher zwei Unentschieden und zwei Siegen über die drei Konkurrenten aus dem Kreisgebiet (Büdelsdorfer TSV, Osterrönfelder TSV, Eckernförder SV) ist die Bilanz gegen diese Mannschaften positiv.

16 von 18 möglichen Zählern holte der RTSV in diesem Kalenderjahr auf eigenem Platz. Diese nur leicht beschmutzte Weste soll auch nach dem Duell mit dem ESV in weiß erstrahlen. Diese Statistik lässt Mannschaft und Trainer mit breiter Brust in die heutige Partie gehen. "Uns liegt daran, die Bilanz auszubauen. Wir wollen unseren Heimnimbus wahren", sagt RTSV-Coach Christian Heider. Zudem würden die Rendsburger mit einem weiteren Dreier die Mini-Chance auf Platz zwei und die damit verbundene Aufstiegsrunde wahren. Vier Punkte trennen den RTSV vom aktuell zweitplatzierten TSV Klausdorf. Für Heider, das hatte er unlängst betont, spielt das allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung der Mannschaft, besonders in spielerischer Hinsicht. Das Potenzial dazu hat der RTSV, das hat die Truppe zuletzt immer wieder gezeigt. Leider, und hier setzt Heiders Kritik an, fehlt die Konstanz. In den letzten drei Spielen gab es zwar ebenso viele Siege, aber überzeugen konnten die Grünen dabei jeweils nur eine Halbzeit lang. "Das ist mir noch zu wenig. Wir sind da aber auf einem ordentlichen Weg", so Heider.

Der Gegner von der Ostsee kommt hart angeschlagen an den Nobiskrug. Gegen die Kellerkinder TSV Lütjenburg (2:4), Osterrönfelder TSV (0:0) und die SG SVE/Comet Kiel (1:2) holte das Team vom scheidenden Trainer Hennig Seemann gerade einmal ein mageres Pünktchen und konnte dabei alles andere als überzeugen. Seemann aber sprach seinen Spielern zumindest am vergangenen Mittwoch bei der Niederlage in Kiel zumindest den Willen nicht ab: "Die Mannschaft wollte das Spiel umbiegen, das kann ich ihr nicht vorhalten", kommentierte er.

Gründe zu personellen Veränderungen sieht Heider vor dem Kreisderby nicht: "Dazu gibt es keinen Anlass. Wenn es hier und da nicht laufen sollte, haben wir mit Malte Hehlert, Dennis Schnepel und Christian Sievers noch starke Spieler auf der Bank", erklärt der RTSV-Trainer mit großer Gelassenheit.

Restprogramm Rendsburger TSV: Eckernförder SV (H/9.), Osterrönfelder TSV (A/13.), Inter Türkspor Kiel (H/6.).

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