zur Navigation springen

Park Wilhelmshöhe in Hohenwestedt wieder fest in Reiterhand

vom

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Hohenwestedt | So schnell kann ein Jahr vergehen. Traditionell bittet der Reit- und Fahrverein Hohenwestedt und Umgebung am ersten Wochenende im August zu seinem Dressur- und Springturnier. Drei Tage lang ist der Park Wilhelmshöhe ab Freitag fest in der Hand der Reitsportgemeinde (2. bis 4. August). Fans und Zuschauer können sich auf einige Neuerungen freuen.

Allen voran wird der RuFV erstmals einen eigenen Springparcours vorstellen. "Die Anmietung so eines Parcours ist ein großer Kostenpunkt. Da auch unsere Mittel immer knapper werden, mussten wir uns etwas überlegen", erklärt Margrit Lucht, 1. Vorsitzende des RuFV Hohenwestedt. Und weil Not ja bekanntlich erfinderisch macht, fanden die Turnierverantwortlichen eine Lösung. "Unsere Idee war es, dass Geschäftsleute einen Sprung zu Werbezwecken erwerben und uns diesen dann zur Verfügung stellen" so Lucht weiter. Und so stehen dem Verein nun zwölf individuell gestaltete Hindernisse zur Verfügung, die in den nächsten Tagen ihre Premiere feiern. Am Freitag um 10.30 Uhr werden die Teilnehmer der Springpferdeprüfung Klasse A die Hindernisse quasi entjungfern.

Neuerung Nummer zwei wird es im Dressurviereck geben. Zum ersten Mal sind Prüfungen der Klasse M ausgeschrieben. Am Sonntag ab 12 Uhr bilden diese Wettbewerbe einen der Höhepunkte der Reitertage in Hohenwestedt. Bereits einen Tag zuvor dürfte es ein lustiges und spektakuläres Spektakel zu sehen geben, denn ebenfalls neu im Programm ist ein Kostümspringen der Klasse E. Dabei sollten sich sowohl Reiter als auch Pferd verkleiden und den Parcours am besten fehlerfrei und am schnellsten überwinden. Am Sonnabend um 16.30 Uhr sind Spannung, Spaß und gute Stimmung vorprogrammiert.

Wie in den Jahren zu vor sind zahlreiche Nennungen eingegangen. Die Reiter starten an dem Turnierwochenende in insgesamt 30 Prüfungen. Im Vordergrund - und das hat sich in Hohenwestedt nicht geändert - stehen auch in diesem Jahr wieder die Nachwuchsreiter. "Es wird immer schwieriger für junge Reiter sich auf Turnieren zu präsentieren und so Wettkampferfahrung zu sammeln", erklärte Margrit Lucht schon im Vorjahr. Und so ist der Fokus weiterhin auf den Nachwuchs gerichtet. Er kann sein Talent und seine Fähigkeiten beispielsweise in den Pony-Führzügel-Wettbewerben und Pony-Reiter-Wettbewerben sowie in den Dressurprüfungen der Klasse E unter Beweis stellen. Neben weiteren Dressur- und Springprüfungen an allen drei Turniertagen stehen am Sonnabend einmal mehr das Mannschaftsspringen sowie die beliebte Sportstaffete an. Dabei handelt es sich um einen Reiterpaar und einen Läufer, die nacheinander den gleichen Parcours überwinden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen