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Fussbal-SH-Liga : Lübecker „Fans“ randalieren beim 2:0-Sieg ihrer Mannschaft in Kropp

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auch der TSV konnten dem Meister keine Niederlage beibringen.

Der Wille war vorhanden, die Realität sah anders aus. Auch der TSV Kropp schaffte es nicht, dem bereits als Meister feststehenden VfB Lübeck die erste Saisonniederlage beizubringen. Am Ende einer durchschnittlichen Partie in der Fußball-SH-Liga behielt der Primus mit 2:0 (1:0) die Oberhand.

Wirklich freuen konnte sich jedoch im Lager des Siegers niemand. Einmal mehr schaffte es ein Teil der Lübecker Fanszene, den eigenen Verein durch dumm-dreistes Verhalten in Misskredit zu bringen. Mit bengalischen Feuern vor dem Spiel und mit einem Handgemenge mit der Polizei nach der Partie sorgten Lübecker Randalierer für Aufsehen. Zudem skandierten sie laut Einsatzleiter Stephan Koop „vereinzelt auch rassistische Parolen“.

Zum Sportlichen: Schnell wurde deutlich, dass der VfB Lübeck in dieser Liga seines Gleichen sucht. Die Spielanlage des Teams von Coach Denny Skwierczynski war beeindruckend, gleichwohl Torchancen insgesamt rar gesät waren. Trotzdem ging Lübeck durch Torjäger Stefan Richter (9.) schnell in Führung. Zwei Minuten später sah Lübecks Kapitän Nils Lange nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Ein erstes Lebenszeichen der Gastgeber setzte Maximilian Petersen, der nach einer Ecke per Kopf an VfB-Schlussmann Toboll scheiterte (17.). Mehr war offensiv seitens des TSV lange nicht zu sehen, erst ein beherztes Solo von Yannick Sievers samt erfolglosem Schussversuch schaffte es in die Chancenstatistik (37.).

Auch nach dem Wechsel wirkte Lübeck trotz Unterzahl weitestgehend souverän. Nach 58 Minuten hatte VfB-Akteur Andre Senger den zweiten Treffer auf dem Fuß, er scheiterte jedoch an Philipp Reinhold. Kurz darauf folgte die bis dahin beste Chance des TSV Kropp: Jörn Vogt konnte jedoch den gut reagierenden Toboll nicht überwinden (67.). Besser machte es auf der Gegenseite Arnold Suew, der die Partie mit einem trockenen 16-Meter-Schuss entschied (74.). Auf der Zielgerade vergaben Julian Jacobsen (78.) sowie Maximilian Petersen, Anton Merz und Lucas Henke mit einer Triple-Chance (87.) den möglichen Ehrentreffer.

„Uns fehlte es heute einfach an Durchschlagskraft“, sagte Kropps Co-Trainer Martin Schmidt. „Zudem hat der VfB eine bärenstarke Mannschaft, die nicht viel zulässt. Um die zu schlagen, muss einfach mehr passen als heute bei uns.“

TSV Kropp: Reinhold – T.Vogt (75. Schwennsen), Roeh, Gieseler, Sievers, Henke, Petersen, Merz, Jess (64. Jacobsen), Ziesecke, J. Vogt.
SR: Bornhöft (Garbek) – Z.: 250.

Tore: 0:1 Richter (9.), 0:2 Suew (74.).

Rote Karte: Lange (11., Tätlichkeit, Lübeck).

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