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Fußball-Verbandsliga : "Knipser" dringend gesucht

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Offensive des Osterrönfelder TSV am Mittwochabend gegen TSV Plön gefordert.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 08:44 Uhr

osterrönfeld | Die Zahlen machen nicht gerade Mut: In den vergangenen fünf Partien in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost gelangen dem Osterrönfelder TSV gerade einmal drei Tore. Das reichte zwar immerhin zu drei Unentschieden, doch ein Sieg war dem abstiegsbedrohten Team von Trainer Olaf Lehmann nicht beschieden. Und so geht beim Tabellen-13. die Furcht um, auch heute im Nachholspiel gegen den TSV Plön (19 Uhr) wieder keinen so dringend benötigten "Dreier" landen zu können. "Im Moment hapert es bei uns im Angriff. Wir haben zwar immer wieder gute Chancen, machen aber die Tore nicht. Wir spielen das Barcelona-System ohne Stürmer, aber eher unfreiwillig", sagt Lehmann und fügt an: "Was uns fehlt, ist ein Knipser. Einer für die einfachen Tore." Nicht umsonst stellen die Osterrönfelder mit nur 34 Treffern die drittschlechteste Offensive der Liga. Dabei hätten viele seiner Spieler gute Anlagen, wie etwa Florian Medewitz. Lehmann: "Der hat einen Torriecher und verfügt über viel Erfahrung. Im Training macht er die Dinger rein, im Spiel aber leider nicht."

Lehmann hofft, dass nicht nur bei Medewitz heute Abend "der Knoten platzt. Es wäre so wichtig, endlich mal mehr als ein Tor zu schießen, denn auch in der Defensive haben wir uns zuletzt den einen oder anderen Fehler geleistet."

Ein Sieg gegen den TSV Plön würde vorerst die größten Sorgen am Bahndamm vertreiben. Derzeit stehen die Osterrönfelder nur aufgrund der besseren Tordifferenz (-14) gegenüber den punktgleichen Teams vom Wiker SV (14./-20) und der SG SVE/Comet Kiel (15./-20) auf einem Nichtabstiegsplatz. "Mit einem Sieg hätten wir drei Punkte Vorsprung. Das würde alle etwas beruhigen", so Lehmann, der heute lediglich auf Torhüter Daniel Jeromin (verletzt) sowie Nils Claussen (privat verhindert) verzichten muss. Und mit einem Erfolg wäre man sogar bis auf zwei Zähler an den Tabellen-Zwölften aus Plön herangerückt. "Dass wir Plön aber noch überholen, habe ich mir abgeschminkt. Wichtig ist auch nicht, wer vor uns steht, sondern nur, dass wir drei Teams hinter uns lassen." Doch dafür sind Tore nun mal bitter nötig.

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