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Handball-SH-Liga : Kein Sieg zum Schütt-Abschied

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

„Nur“ ein Unentschieden gelang der HSG Hohn/Elsdorf im letzten Spiel mit Trainerin Sünje Schütt an der Linie.

Auch wenn es weder für die HSG Hohn/Elsdorf noch für die HSG Kropp-Tetenhusen II am letzten Spieltag der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen für einen Erfolg reichte, so konnten beide Teams doch die Serie im Mittelfeld der Tabelle beenden. Die HSG Hohn/Elsdorf hatte sich zwar gegen den MTV Herzhorn in eigener Halle mehr vorgenommen, war letztlich aber mit dem 25:25 (11:13) zufrieden und verteidigte Platz acht. Vom Pech verfolgt war die HSG Kropp-Tetenhusen II bei der HSG Tarp/Wanderup II. Kurzfristig hatte einige Spielerinnen absagen müssen, so dass die Mannschaft von Trainer Gunnar Schlott nur durch das Mitwirken von Spielerinnen der „Dritten“ überhaupt spielfähig war. Deshalb war die 20:23 (11:14)-Niederlage letztlich nicht verwunderlich. In der Abschlusstabelle liegt die Kropper Reserve auf Platz sieben.

HSG Hohn/Elsdorf – MTV Herzhorn 25:25 (11:13)

So hatte sich die Hohns Trainerin Sünje Schütt ihren Abschied nicht vorgestellt. Ihre Mannschaft verlor schon nach zehn Minuten Margit Rohwer. Die verletzte sich bei dem nicht ganz fairen Versuch, einen Gegenstoß der Gäste zu verhindern selbst schwer und musste ausscheiden. Der Schock saß bei den Gastgeberinnen tief. Die HSG fiel auf 6:9 zurück und schaffte es nicht, den Rückstand bis zur Pause entscheidend aufzuholen. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, hieß es von Sünje Schütt. In der Kabine fand sie aber die richtigen Worte. Das Spiel ihrer Mannschaft, die beim 15:15 ausglich, lief nun besser. Doch es gelang Hohn/Elsdorf nicht, selbst einmal in Führung zu gehen. Stets lief man einem Treffer der Gäste hinterher. Mehrfach glich die HSG aus. Zuletzt gelang Janine Herbst beim 25:25 der Ausgleich. „Wir hatten dann sogar Ballbesitz, haben aber den Ball verdaddelt und mussten noch einmal zittern“, berichtete Schütt. Doch auch Herzhorn konnte zur Freude der Hohner Trainerin mit dem „Geschenk“ nichts anfangen, so dass es beim 25:25 blieb.
HSG Hohn/Elsdorf: Groth, Schütte, Schuppe – Gahnz, Herbst (9/4), Bruhn (4), Ketelsen, Plöhn (4), Ramm (4), Hagge (2), Rohwer, Sachau-Tinney (2).

HSG Tarp/Wanderup II – HSG Kropp/Tetenhusen II 23:20 (14:11)

Den Gästen fehlte nach den diversen Ausfällen die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. „In dieser ungewohnten Aufstellung haben wir nur schwer ins Spiel gefunden“, resümierte Kropp-Tetenhusens Trainer Gunnar Schlott. So lief die Kropper Reserve schon sehr schnell einer Führung der Gastgeberinnen hinterher. Zur Pause hatte Tarp mit 14:11 die Nase vorne. „Wir haben dann unseren Angriff umgestellt und mit zwei Kreisläuferinnen agiert“, brachte diese taktische Umstellung laut Gunnar Schlott den Gastgeber aus dem Rhythmus. Kropp-Tetenhusen II nutzte nun die Chancen über den Kreis und konnte sich auf 20:20 herankämpfen. Schlott: „Am Ende fehlte uns aber die Kraft.“ Sein Team musste den vielen Ausfällen in den letzten zehn Minuten Tribut zollen und fiel auf 20:23 zurück.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichting – Niese (7), Jöns (6), J. Lenz (5), Naeve (1), Carstensen (1), Woske, S. Lenz, J. Lenz und Brügmann.

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