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Handball-SH-Liga : Hohn/Elsdorf kommt unter die Räder

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG-Handballerinnen kassieren gegen die SG Todesfelde/Leezen eine deftige 26:45-Niederlage.

Es war klar, dass die Trauben für die HSG Hohn/Elsdorf beim Spitzenreiter der Handball-SH-Liga der Frauen, der SG Todesfelde/Leezen, hoch hängen würden. Doch dass es am Ende eine so deftige Niederlage geben würde, hatte Trainerin Sünje Schütt nicht erwartet. Ihr Team kam mit 26:45 (8:24) gehörig unter die Räder. Für eine Überraschung sorgte die HSG Kropp-Tetenhusen II, die sich beim Tabellendritten SG Oeversee/Ja-We mit 21:20 (16:11) durchsetzte.

SG Todesfelde/Leezen – HSG Hohn/Elsdorf 45:26 (24:8)

„Die erste Halbzeit war eine einzige Katastrophe. Von unserer Abwehr war nichts zu sehen. Todesfelde konnte fast ungehindert einwerfen“, war Sünje Schütt nach den ersten 30 Minuten restlos bedient und stauchte ihre Mannschaft in der Pause erst einmal ordentlich zusammen. „Für so eine Leistung haben wir nicht intensiv trainiert“, forderte die HSG-Trainerin ein anderes Engagement. Nach dem Wechsel riss sich die HSG dann zusammen. Jetzt wurde zumindest in der Deckung zugepackt und auch im Angriff dort hingegangen, wo es weh tut. Schütt: „Todesfelde war aber auch weiterhin immer einen Schritt schneller.“ Der Tabellenführer baute den Vorsprung kontinuierlich aus. „Wenn wir den Angriff einmal gestoppt hatten, war da noch Franziska Haupt, die dann für die einfachen Tore sorgte“, berichtete die Hohner Trainerin frustriert.
HSG Hohn/Elsdorf: Schuppe, Schütte – Herbst (7/3), Gahnz (1), Bruhn (1), Ketelsen (4), Plöhn (4), Ramm (1), Rohwer (5), Sachau-Tinney (3), Hagge.

SG Oeversee/Jarplund-Weding – HSG Kropp/Tetenhusen 20:21 (11:16)

„Wir haben eine super starke erste Halbzeit gespielt. Die Abwehr stand sicher und vorne haben wir sehr konzentriert abgeschlossen“, freute sich HSG-Trainer Gunnar Schlott über die Leistung seines Teams in den ersten 30 Minuten. Kropp-Tetenhusen fing viele Bälle ab und konnte das Tempospiel zum Tragen bringen. Die 16:11-Halbzeitführung war hochverdient. „Ich habe meine Spielerinnen aber in der Pause gewarnt, dass Oeversee noch einmal kommen wird“, meinte Schlott, der Recht behalten sollte. In den zweiten 30 Minuten machte der starke Rückraum der Gastgeberinnen gehörig Druck und es wurde noch einmal richtig eng. Über 16:19 kam Oeversee/Ja-We beim 20:21 bis auf einen Treffer heran. Doch die Abwehr der HSG Kropp-Tetenhusen II schaffte es, den Sieg, nicht zuletzt dank der starken Leistung von Torfrau Nicole Schlichting, über die Zeit zu retten.

HSG Kropp-Tetenhusen II: Schlichting – Näve, Jöns (7), Nora Petersen (1), Nina Petersen (4), Niese (5), Woske, Lenz (2), Brüggmann (2), Goetzien, Flügel.

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