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Fußball-Verbandsliga Nord-Ost : Gewonnen und gerettet

vom

Osterrönfelder TSV legt mit 2:0-Sieg über den Rendsburger TSV den Grundstein für den Klassenerhalt.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 08:47 Uhr

osterrönfeld | Mit 22 Stunden Verspätung durfte der Osterrönfelder TSV seinen Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost feiern. Die Mannschaft von Trainer Olaf Lehmann hatte mit dem 2:0 (1:0) im Derby gegen den Rendsburger TSV am Sonnabend den vorentscheidenden Schritt gemacht, gestern wurde der Sieg vergoldet. Dank des 3:1-Erfolges der TSG Concordia Schönkirchen beim Wiker SV hat der OTSV vor dem abschließenden Spieltag vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Bereits am Sonnabend hatten mit der SG SVE/Comet Kiel (1:3 gegen Schilksee) und dem TSV Lütjenburg (1:3 beim TSV Klausdorf) zwei Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Federn lassen müssen. "So wie die Saison bisher gelaufen ist, habe ich nicht damit gerechnet, dass wir schon vor dem letzten Spieltag gerettet sind. Wir sind natürlich alle superglücklich, dass es nun am Mittwoch nicht mehr zu einem Endspiel um den Abstieg in Klausdorf kommt", atmete Lehmann tief durch, der beim Spiel in der 2. Kreisliga zwischen dem Brekendorfer TSV und dem Büdelsdorfer TSV II, wo Sohn Hannes mitwirkte, von der Wiker Niederlage erfuhr. "Das war wirklich ein schönes Wochenende."

Weniger erfreulich verlief der Sonnabend für den RTSV, der durch die Niederlage in Osterrönfeld seine Chancen auf die Vizemeisterschaft verspielte. Doch nicht, dass das Derby verloren wurde, stieß Trainer Christian Heider sauer auf, sondern vielmehr, wie sich seine Mannschaft in dem Nachbarschaftsduell auf dem durch den Regen aufgeweichten Rasen präsentierte. "Bei den äußeren Bedingungen war nicht Schönspielerei gefragt, sondern Kampf und Leidenschaft. Das haben wir nicht gezeigt. Wir hatten drei, vier Totalausfälle. Da konnte man nach dem Spiel die Trikots ungewaschen wieder in den Schrank legen." Auch, dass taktische Vorgaben nicht eingehalten wurden, ärgerte den Coach. "Da spreche ich vor dem Spiel extra noch an, dass wir wegen der vielen Pfützen auf dem Rasen von hinten heraus die Bälle lang diagonal nach vorne schlagen. Doch da scheinen einige wohl nicht zugehört zu haben." Vor allem Dennis Schnepel dürfte sich angesprochen fühlen, denn vor dem 0:1 blieb Schnepel auf seinem Weg nach vorne mit dem Ball in einer Wasserlache hängen und verlor das Leder. Osterrönfelds Bojan Grbavac reagierte blitzschnell und bediente den diesmal als Stürmer aufgebotenen Florian Kuklinski. Kuklinski, der später mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden musste, kam im Duell mit dem Rendsburger Franjo Grbavac im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Björn Bluhme (Drelsdorf) zeigte sofort auf den Punkt. "Den kann man geben", meinte Heider. Bojan Grbavac ließ RTSV-Keeper Fabian Skoruppa keine Chance und brachte sein Team in Front (5.). "Das hat uns natürlich in die Karten gespielt. Endlich einmal mussten wir keinem Rückstand hinterherlaufen", resümierte Lehmann zufrieden. Nur selten geriet der Vorsprung in Gefahr. Die besten Möglichkeiten für die Gäste vergaben Kevin Rathjen (7.), Mahmut Korkmaz (60., 76.) und Malte Hehlert (77.). Auf der anderen Seite boten sich den Osterrönfeldern gute Konterchancen, "die aber nicht immer sauber zu Ende gespielt wurden", wie Lehmann monierte. So mussten die Gastgeber bis in die Nachspielzeit um die drei wichtigen Punkte bangen, ehe Hakan Yalcinkaya das erlösende 2:0 erzielte. Schlusswort Lehmann: "Nun wollen wir im letzten Spiel in Klausdorf die Leistung noch einmal bestätigen. Vielleicht tut es uns ja ganz gut, wenn wir ohne Druck aufspielen können."Osterrönfelder TSV: Schlunke - Burkel (89. Weihmann), Halvar, Claussen, Sopha - Müller, Dollnick, B. Grbavac, Yalcinkaya - Kuklinski (44. Schneider), Thomsen (86. Hardt).

Rendsburger TSV: Skoruppa - Herzig, Weber, F. Grbavac - M. Lehmann - Schnepel, Atamtürker, Rathjen (55. Hehlert), Bruhns (46. M. Redzepovski) - Ma. Korkmaz (63. Sievers), Mu. Korkmaz.

SR: Bluhme (Drelsdorf). - Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 B. Grbavac (5., FE), 2:0 Yalcinkaya (90.+3).

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