Jugendhandball : Fockbek/Nübbel mit viel Dampf

Überzeugende Leistung: Fockbek/Nübbels Kaya Schneider (Nr. 20) steuerte fünf Tore                 zum 28:16 Erfolg ihrer Mannschaft über den SV Frisia 03 Risum-Lindholm bei. Foto: Landt
Überzeugende Leistung: Fockbek/Nübbels Kaya Schneider (Nr. 20) steuerte fünf Tore zum 28:16 Erfolg ihrer Mannschaft über den SV Frisia 03 Risum-Lindholm bei. Foto: Landt

A-Juniorinnen der HSG lassen Frisia Lindholm beim 28:16-Erfolg nicht den Hauch einer Chance.

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14. Februar 2013, 08:59 Uhr

Rendsburg | Unerwartet deutlich unterlag die HSG Hamdorf/Breiholz in der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der männlichen Jugend A bei der Bramstedter TS. Die Ausfälle machten sich bei der 20:39 (12:18)-Niederlage bemerkbar.

Erfolgreich hingegen war die HSG Fockbek/Nübbel in der weiblichen Jugend A. Mit 28:16 (13:6) setzte sie sich gegen SV Frisia Lindholm durch und bleibt der Spitzengruppe auf den Fersen. Schwerer taten sich Fockbek/Nübbels B-Juniorinnen beim VfL Geesthacht, aber es reichte dennoch für einen 24:22 (12:10)-Sieg. Ohne große Chance dagegen war die HSG BAD in der weiblichen Jugend C beim Tabellenführer ATSV Stockelsdorf. Der Spitzenreiter setzte sich deutlich mit 26:15 (14:8) durch.

Männliche Jugend A

Bramstedter TS -

HSG Hamdorf/Breiholz

39:20 (18:12)"Wir sind stark dezimiert angereist. Es musste sogar ein Torwart im Feld mitspielen", klagte HSG-Trainer Dennis Katzmann über die mäßigen personellen Voraussetzungen. In der ersten Hälfte konnte seine Mannschaft die Partie zumindest eine Zeit lang offen gestalten, doch schon gegen Ende der Halbzeit war die HSG dem Tempospiel der Gastgeber nicht mehr gewachsen. Im zweiten Spielabschnitt hatte Hamdorf/Breiholz dann überhaupt nichts mehr entgegen zusetzen. Bramstedt baute die Führung über 29:16 auf 39:20 aus.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Schneider (6), Sonnenburg (6), Börnsen (3), Sachsenhausen (3), Schulz und Wichmann (je 1).

Weibliche Jugend A

HSG Fockbek/Nübbel -

SV Frisia Lindholm 28:16 (13:6)Nach der recht eindeutig von seiner Mannschaft dominierten Partie war Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt voll des Lobes. "Chiara Goldmann aus der B-Jugend hat unsere Stammtorhüterin Jule Horst bestens vertreten. Überhaupt stand die Defensive sehr gut", konnte sein Team, nach Heldts Einschätzung, von hinten heraus viel Tempo machen. Die HSG hatte sich schnell mit 5:2 abgesetzt und die Führung über 8:4 (22.) auf 13:6 zur Pause ausgebaut. Im zweiten Spielabschnitt war es ein ähnliches Spiel. Beim 22:12 (52.) war der Vorsprung schon auf zehn Tore angewachsen, aber die HSG machte weiter Dampf.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Ruge (6), Schneider (5), Stolley (4), Shala (3), Koch (3), Ohm (3), Benthien und Kurbjuhn (je 2).

Weibliche Jugend B

VfL Geesthacht -

HSG Fockbek/Nübbel 22:24 (10:12)"Wir haben die Partie durchweg dominiert, lagen ständig in Führung und hatten nur ein, zwei kleine Hänger", war Fockbek/Nübbels Trainer Rüdiger Rohwer ansonsten zufrieden und sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Mitte der ersten Halbzeit führte die HSG erstmals mit 7:4, musste nach einigen Nachlässigkeiten aber später den Ausgleich hinnehmen (8:8), ehe sie zur Pause das 12:10 vorgelegte. Im zweiten Spielabschnitt deckte das Rohwer-Team aggressiver. Das zahlte sich aus. Bis auf 21:15 setzte sich Fockbek/Nübbel ab und konnte die Schlussoffensive der Gastgeber, der nur noch auf 22:24 herankam, abfangen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Hornig (7/4), Schneider (5/2), Zeyn (4), Stump (3), Ehlers (3), Jacob und Ruge (je 1).

Weibliche Jugend C

ATSV Stockelsdorf -

HSG BAD 26:15 (14:8)Die HSG BAD hatte erhebliche Probleme mit der starken 3:2:1-Deckung der Gastgeber. "Wir haben einfach kein Mittel gefunden, die Defensive auszuhebeln. Im Gegenteil: Wir mussten Ballverluste hinnehmen, die der ATSV durch Gegenstöße in Tore ummünzte", sah sich HSG-Trainer Torben Kutschke schnell einem 2:10-Rückstand gegenüber. Seine Mannschaft fing sich dann und kam zur Pause auf 8:14 heran. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte die HSG BAD verhindern, dass Stockelsdorf sich weiter absetzte. "In der Schlussphase verließ uns die Kraft", so Kutschke. Der Gastgeber setzte sich dann wieder deutlich bis auf 26:15 ab.

Tore für die HSG BAD: Kossek (4), Schulz (3), Jeß (2), Sörensen (2), Schütz (2), Heinrich und Ventzke (je 1).

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