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Es wird eine heiße Angelegenheit

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Viertelfinale im Fußball-Kreispokal bei hochsommerlichem Wetter

Rendsburg | Es wird mal wieder heiß hergehen - und das im doppelten Sinn. Denn neben der Brisanz in den Partien des Kreispokal-Viertelfinals, versprechen die Temperaturen am Sonntag zusätzlich für eine hitzige Atmosphäre zu sorgen. Das gilt in erster Linie für das Duell der beiden ambitionierten Kreisligavertreter zwischen dem TuS Jevenstedt und dem TuS Rotenhof sowie für die Partie der zwei Verbandsligisten Eckernförder SV gegen den Büdelsdorfer TSV. Um der ärgsten Hitze zu entgehen, erfolgt der Anpfiff erst um 17 Uhr.

TuS Jevenstedt -

TuS Rotenhof (SO., 15 Uhr)Die letzten Spiele hat der TuS Jevenstedt gegen die Rotenhöfer stets gewonnen - zuletzt beim LZ-Sommerturnier mit 4:2. "Diese erfolgreiche Serie wollen wir natürlich fortsetzen. Dennoch wird das für uns ein weiterer echter Härtetest", verbreitet TuS-Trainer Adrian Königsmann Zuversicht. Die Jevenstedter wollen auch in dem diesjährigen Pokalwettbewerb wieder in das Halbfinale einziehen. "Bringen wir die Form aus dem Spiel gegen den 1.FC Schinkel, haben wir eine gute Chance auf die nächste Runde", meint Königsmann. Allerdings fehlen Tim Degener und Hendrik Lassen verletzungsbedingt.

Für Rotenhofs Trainer Thomas Gosch gehen die Gastgeber als Favorit in das Spiel, zumal sein Team gegen Jevenstedt immer den Kürzeren zog. "Doch wir werden alles versuchen, dass wir gegen Jevenstedt endlich mal wieder gewinnen", sagt Gosch. Personell gibt es Sorgen. So fehlen weiter die langzeitverletzten Jascha Potschko und Kielian Möller. Torjäger Tobias Skoruppa und Dennis Bienwald müssen verletzungsbedingt ebenfalls passen. Doch der Rotenhöfer Kader ist groß genug, um das zumindest quantitativ auffangen zu können. Für Gosch bildet die Partie zugleich eine erneute Chance für die Spieler, die bisher noch keinen Stammplatz haben.

SG Felde/Stampe -

Osterrönfelder TSV (So., 15 Uhr)In den beiden Runden zuvor hatten die Osterrönfelder keine Probleme und marschierten dementsprechend souverän ins Viertelfinale. In Felde erwartet OTSV-Trainer Olaf Lehmann mehr Gegenwehr vom Gegner: "Die werden auch Vollgas geben." Auf dem großen Platz legt der Coach Wert auf eine hohe Aufmerksamkeit bei langen Bällen. "Da müssen wir aufpassen. Wenn man zu weit aufrückt und nicht aufpasst, ist der gegnerische Stürmer schnell mal weg." Eine Woche vor dem Start in die neue Saison der Verbandsliga möchte Lehmann auf großartige Experimente verzichten. Zwar fehlen einige potenzielle Anwärter auf einen Platz in der Startelf, aber der Trainer versichert: "Wir werden die bestmögliche Mannschaft aufs Feld schicken. Den größten Fehler, den wir machen können ist, die Aufgabe zu leichtfertig anzugehen."

Die Gastgeber taten sich in der Vorwoche beim 1:0-Achtelfinalsieg gegen den SSV Nübbel schwer. Aber dass die Spielgemeinschaft der Wettbewerb durchaus liegt, hat die abgelaufene Saison gezeigt, als sie erst im Finale vom Eckernförder SV gestoppt wurden.

Wittenseer SV -

TSV Waabs (So., 15 Uhr)Pokalschreck Wittenseer SV rechnet sich auch gegen den favorisierten TSV Waabs etwas aus. "Zwar spielt Waabs eine Klasse höher als wir, doch komplett chancenlos sind wir nicht", sagt WSV-Coach Peter Thede, der die Chancen für sein Team "auf 40:60" beziffert. "Wir haben in der Vorbereitung ja schon einiges erreicht. Die Jungs sind gut drauf, alle sind fit und wollen ins Halbfinale. Wir werden deshalb sehr konzentriert ins Spiel gehen."

Die Waabser haben wegen ihres dünnen Kaders auf Testspiele in der Vorbereitung verzichtet. "Die Kreispokalspiele sind unsere Vorbereitungspartien", sagt TSV-Coach Matthias Daniel, der überrascht ist, dass die Wittenseer im Pokal so weit gekommen sind. "Da hat Peter Thede nach seiner Rückkehr offenbar eine Menge richtig gemacht", lobt der Waabser Coach.

Eckernförder SV -

Büdelsdorfer TSV (So., 17 Uhr)Vorsorglich wurde die Partie schon einmal von 15 Uhr auf 17 Uhr verlegt. "Dann brennt die Sonne zumindest nicht mehr ganz so", findet Büdelsdorfs Trainer Frank Kock. "Die Wärme sollte nicht zum Handicap werden." Da treiben dem Coach schon eher die personellen Fragezeichen Sorgenfalten auf die Stirn. "Ich habe eine Reihe verletzter und angeschlagener Spieler", so Kock. Max Hesse (Kreuzbandanriss) und Dennis Rechner (Muskelfaserriss) hat es dabei am schlimmsten getroffen. Aber nicht nur deswegen schiebt Kock die Favoritenrolle nach Eckernförde: "Die Mannschaft ist eingespielt. Es wird schwierig für uns." Mit einem abwartenden BTSV aber sollten die Eckernförder nicht rechnen. "Die vielen jungen Spielern in unserem Kader können gar nichts anderes als Vollgas", erklärt Kock, der mit der Auslosung alles andere als glücklich ist. Zum Punktspielauftakt geht es nämlich erneut an den Bystedtredder. "Das ist wahrlich unglücklich binnen sieben Tagen zwei Mal gegen den ESV spielen zu müssen", hadert Kock.

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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