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Fußball-Verbandsliga : Erleichterung beim OTSV

vom

Lehmann-Elf holt beim 3:1 gegen den TSV Plön drei wichtige Punkte.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 08:15 Uhr

osterrönfeld | Als Schiedsrichter Tobias Kossiski am Mittwochabend die Nachholpartie in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost zwischen dem Osterrönfelder TSV und dem TSV Plön um 20.48 Uhr abpfiff, ballte Olaf Lehmann die rechte Faust und stieß ein kräftiges "Jaaa!!!" heraus. Dem Trainer der Gastgeber war nach dem 3:1 (2:1)-Sieg die Erleichterung anzumerken. Denn mit dem ersten "Dreier" nach zuvor fünf sieglosen Spielen verschaffte sich seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt ein wertvolles Polster gegenüber den Mitkonkurrenten. Fünf Spieltage vor Saisonende haben die Osterrönfelder nun drei Punkte Vorsprung und eine um acht Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem Wiker SV und der SG SVE/Comet Kiel. Und man ist sogar bis auf zwei Zähler an den TSV Plön herangerückt. "Vielleicht geht nach oben ja doch noch ein bisschen was", meinte Lehmann mit Blick auf das Tableau. Doch erst einmal genoss der OTSV-Coach die "tolle Leistung meiner Mannschaft" und den "wichtigen Sieg, der genau zum richtigen Zeitpunkt kam".

Dabei mussten die Platzherren schon in der Anfangsphase einen Rückschlag hinnehmen. Torhüter Björn Schlunke verschätzte sich bei einem weiten Ball, kam zu spät heraus und wurde von Plöns Tobias Wilfert überlupft (3.). "Das war natürlich völlig unnötig", meinte Lehmann, dessen Plan, endlich einmal selbst in Führung zu gehen, damit konterkariert wurde. Zum Glück für den OTSV unterlief auch Plöns Schlussmann Björn Alberts eine Viertelstunde später ein kapitaler Bock. Eine von Sven Dollnick als Flanke gedachte Bogenlampe senkte sich über den verdutzten Alberts zum 1:1-Ausgleich ins Netz (18.). Die anschließende Verunsicherung bei den Gästen nutzte Florian Medewitz nur vier Minuten später zur Osterrönfelder Führung. "Danach waren wir endgültig in der Spur", befand Lehmann. Allerdings waren die Platzherren in der Folgezeit mit ihrem Latein am Plöner Strafraum am Ende. "Uns fehlt einfach die nötige Durchschlagskraft vorne" analysierte der OTSV-Coach. Immerhin verstand sich sein Team aufs Kontern. Einen dieser Schnellangriffe verwerte der nach einer Stunde eingewechselte Hakan Yalcinkaya zehn Minuten vor dem Abpfiff zum entscheidenden 3:1. Einen Pass von Bojan Grbavac hob Yalcinkaya gefühlvoll über den herausstürmenden Alberts. "Klasse, dass mein erstes Tor für den OTSV nach meiner Rückkehr so wichtig war", freute sich Yalcinkaya. Auch in seinen Worten schwang viel Erleichterung mit.Osterrönfelder TSV: Schlunke - Mosebach, Dollnick, Claussen, Kuklinski - Kohlmorgen (59. Yalcinkaya), Halvar (89. Hardt) - Reimer, Grbavac - Thomsen, Medewitz (35. Schneider).

Schiedsrichter: Kossiski (Brokstedt).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 Wilfert (3.), 1:1 Dollnick (18.), 2:1 Medewitz (22.), 3:1 Yalcinkaya (81.).

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