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Einstand nach Maß für Rendsburgs neuen Abwehrchef

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erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Besser hätte der Einstand für Marco Müller (25) nicht laufen können. Erst eine Woche kennt er seine neuen Mitspieler und schon durfte er im ersten Spiel der neuen Saison seine Vorderleute als Abwehrchef dirigieren. Der 5:0 (3:0)-Sieg seines Rendsburger TSV über den TSV Plön am Freitag zum Auftakt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost (die LZ berichtete) tat sein Übriges zur guten Laune des jüngsten Zugangs beim RTSV.

Zwar zufrieden, aber realistisch kommentierte Müller sein Debüt: "Dieser Sieg sollte für uns kein Maßstab sein. Dazu hat der Gegner uns einfach zu wenig gefordert", meinte er. Dennoch hat der Nachfolger von Dennis Weber, so sieht ihn jedenfalls RTSV-Trainer Christian Heider, mit seiner Art zu spielen überzeugt. Lautstark forderte er die Bälle, dirigierte umsichtig und spielte schnörkellos. "Genau das habe ich von ihm erwartet. Er ist ein Pfundskerl, der auch seine Mitspieler motivieren kann", weiß Heider um Müllers Vorzüge. "Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht. Das habe ich schon im Training gemerkt", sagt Müller, der mit der Erfahrung von drei Jahren Schleswig-Holstein-Liga (FT Eider Büdelsdorf; Schleswig 06) an den Nobiskrug kommt. Gern hätte er noch mit seinem Bruder Arend beim Heider SV gespielt, wo er die Vorbereitung absolvierte. Doch der Aufwand war dem in Rendsburg lebenden Abwehrspielers letztlich zu groß.

Die ersten Tage am Nobiskrug stimmen Müller zuversichtlich: "Ich wusste schon, dass der RTSV als undiszipliniert gilt. Doch das sind nach meinem ersten Eindruck alles nette Burschen. Sportlich sind wir bestimmt in der Lage, vorne dabei zu sein."

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