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22. Westerrönfelder Dorflauf : Ein Sieg im Trainingsmodus

vom

Philipp Müller gewinnt ungefährdet über die 10,3 Kilometer. Mareike Lützow über 6,6 Kilometer erfolgreich.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 08:46 Uhr

Westerrönfeld | So ganz zufrieden waren die Hauptorganisatoren des 22. Westerrönfelder Dorflaufs, Dieter Windeler und Gerhard Clausen, nicht. Während in den vergangenen Jahren 150, in der Spitze sogar mehr als 200 Teilnehmer gemeldet hatten, waren in diesem Jahr "nur" 104 Aktive im Alter von 10 bis 75 Jahren über die Distanzen 6,6 km und 10,3 km am Start. Als Grund für den Rückgang gegenüber den Vorjahren machten die Verantwortlichen die beweglichen Ferientage in diesem Jahr aus. So machten offenbar viele vermeintliche Teilnehmer den Freitag zum Brückentag und gingen in Kurzurlaub anstatt in Westerrönfeld zu starten.

Mit Temperaturen um 14 Grad fanden die Läufer jedenfalls ideale Bedingungen vor. Auf der bestens ausgeschilderten Strecke - im vergangenen Jahr gab es einige Irrläufer - machte das Laufen richtig Spaß. Der auf beiden Runden vorhandene Wind am Nord-Ostsee-Kanal schien sich fast schon zur Nachtruhe begeben zu haben. "Es gab fast ein wenig Schiebewind. Das war sehr angenehm", meinte Dorflauf-Veteran Werner Rudolph (SG Athletico Büdelsdorf). Für die Lauffreude der Aktiven spricht auch, dass auf der "Bramkamp-Runde" über 10,3 Kilometer 62 Aktive starteten, meistens ausgesprochene Hobby-Läufer. In diese Kategorie ist der Sieger, Philipp Müller, allerdings nicht einzuordnen. Der Landesmeister in der Altersklasse M30 im Halbmarathon siegte in 39:50 Minuten deutlich vor Reyk Herzog (Kieler Radsportverein/40:04 Min.) "Ich habe bei diesem Lauf nur ein Trainingstempo angeschlagen, da ich zuvor in Nortorf und an einem Bahnrennen in Fahrdorf über zehn Kilometer gestartet war. Das hatte ich noch in den Beinen", erläuterte Müller seine Leistung. Bei den Frauen war auf dieser Distanz Margit Bartsch (SG Athletico Büdelsdorf) nicht zu schlagen. In 48:09 Minuten ließ sie Katja Hameister (LG Power-Schnecken Kiel/49:02 Minuten) keine Chance. "Die Strecke ist nicht die schwerste. Im Wald verlaufen einige Wurzeln über die Strecke. Da ist Vorsicht geboten, um nicht umzuknicken", befand die Vize-Weltmeisterin im Triathlon.

Maximilian Wegert (SG Athletico Büdelsdorf) feierte bei seiner zweiten Teilnahme den ersten Sieg über die kurze Distanz. "Dabei habe ich mich um über eine Minute verbessert", strahlte der SG-Athlet, der damit seine neuen Schuhe erfolgreich "eingelaufen" hatte. Er siegte in 24:51 Minuten vor seinem Vereinskameraden Danny Blase (26:49). Bei den Frauen holte sich Mareike Lützow (ALG VfL Bokel) den Sieg in 29:02 Minuten vor Sarah Dohse (Preetzer TSV/29:36). Alle Ergebnisse im Internet unter:

www.wetzstopp.de

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