Handball-Oberliga der Frauen : Ein enttäuschender Auftritt des TSV Alt Duvenstedt

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Chance vertan: Die Alt Duvenstedterinnen um Nicole Gehl (beim Wurf) verpassten es, sich in der Tabelle von den Kielerinnen abzusetzen.
Chance vertan: Die Alt Duvenstedterinnen um Nicole Gehl (beim Wurf) verpassten es, sich in der Tabelle von den Kielerinnen abzusetzen.

Das Kutschke-Team unterliegt der HSG Holstein Kiel/Kronshagen in eigener Halle mit 21:29.

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09. Februar 2020, 17:58 Uhr

Alt Duvenstedt | Der TSV Alt Duvenstedt hat am Freitagabend die gute Chance vertan, sich etwas mehr Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga der Frauen zu verschaffen. In eigener Halle kassierte der Aufsteiger eine 21:29 (12:15)-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Eine Erklärung für den enttäuschenden Auftritt seines Teams fiel TSV-Trainer Torben Kutschke nach dem Spiel schwer. „Wenn es bei uns mal nicht läuft, dann aber immer gleich richtig. So richtig erklären kann ich das nicht“, rätselte der Coach.

Vor 110 Zuschauern schwante ihm relativ schnell Böses. Pässe wurden auf Kniehöhe gespielt, beim Kreuzen mangelte es am Timing, in der Deckung kam der letzte Schritt zu spät. „Das war alles lethargisch, zu langsam und nicht zwingend. Es fehlte ein roter Faden im Spiel“, kritisierte Kutschke. Schon der Start lief schlecht. Alt Duvenstedt verlor zweimal den Ball, Kiel nutzte seine Angriffe und die ehemalige Kropperin Caja Lübker markierte das 5:1 (9.) für die Gäste. Aus dem Tal kam der TSV nicht mehr heraus. 12:15 stand es zur Pause, 12:18 kurz danach und beim 13:20 (38.) war der erste große Tiefpunkt erreicht. Als es neun Minuten vor dem Ende dann neun Tore waren, die die Teams trennten (18:27), überraschte das keinen mehr. Die hohe Niederlage ging dementsprechend für Kutschke in Ordnung. „Ich bin schon enttäuscht. Gegen Preußen Reinfeld war es genauso. Auf der anderen Seite zeigen wir aber auch immer wieder das andere Gesicht, zum Beispiel am letzten Wochenende mit dem Sieg gegen Altenholz. Deshalb mache ich mir keine zu großen Gedanken und meine Mädels glücklicherweise auch nicht. Am Montag geht es im Training wieder von vorn los und wir bereiten uns auf das nächste Spiel vor. Wir hätten Holstein natürlich schon gern etwas abgeschüttelt, aber so bleibt es halt weiter spannend“, sagte Kutschke.

TSV Alt Duvenstedt: Stegmann, S. Kossek – Schlimbach, Schütt (3), B. Kossek (6/1), Schulz, Gehl, Ganske (3), Kiehn (3), Müller (3/1), Schröder (1), Klindt, Kurbjuhn, Herbst (2).

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