Fussball-Verbandsliga : Büdelsdorfer TSV braucht dringend Punkte

Im Abstiegskampf ist voller Einsatz gefordert: Büdelsdorfs Niklas Knutzen (vorne) und Gettorfs Lennart Gravert kämpfen um den Ball.
Im Abstiegskampf ist voller Einsatz gefordert: Büdelsdorfs Niklas Knutzen (vorne) und Gettorfs Lennart Gravert kämpfen um den Ball.

Der BTSV steht in Kiel unter Druck. Beim Rendsburger TSV läuft mal wieder nur eine Notelf auf.

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29. März 2014, 05:59 Uhr

Der Büdelsdorfer TSV muss gewinnen und der Rendsburger TSV würde gerne drei Punkte holen. Die Voraussetzungen in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost sind vor dem 23. Spieltag alles andere als gleich.

Inter Türkspor Kiel – Büdelsdorfer TSV (So., 16 Uhr)

Der Büdelsdorfer TSV braucht nach drei Niederlagen in Folge dringend ein Erfolgserlebnis. Vor dem morgigen Spiel bei Inter Türkspor Kiel ist das Abstiegsgespenst deutlicher denn je über dem Eiderstadion zu erkennen. Trainer Adrian Königsmann muss mit seinem Team, angesichts des Neun-Punkte-Rückstandes auf den derzeitigen Tabellenzwölften Osterrönfeld, mittlerweile darauf hoffen, dass es nur die drei Regelabsteiger treffen wird. „Alles andere wäre Augenwischerei. Doch um zumindest Platz dreizehn zu erreichen, müssen wir endlich Ergebnisse liefern, ansonsten können wir uns die Rechnerei auch sparen“, so der BTSV-Coach. In der Vorwoche war ein Aufwärtstrend zu erkennen, alleine an der Chancenverwertung habe es gemangelt. „Gelingt uns auf dem für uns ja nicht ungewohnten Kunstrasenplatz ein frühes Tor, könnte dem Gegner aufgrund ihrer Situation vielleicht der Wille fehlen, dem Spiel noch eine Wende geben zu wollen“, sieht es Königsmann von der psychologischen Seite.

Die derzeitige Trainingsbeteiligung lässt trotz der erfolglosen Zeit kaum Wünsche offen. „Es herrscht überhaupt keine Endzeitstimmung, sondern wir haben konzentriert gearbeitet“, ist Büdelsdorfs Übungsleiter weiter optimistisch, auch wenn er morgen definitiv auf Dennis Rechner verzichten muss, und hinter dem Einsatz der angeschlagenen Thorge Drews und Malte Ellwardt ein dickes Fragezeichen steht.

SpVg Eidertal Molfsee – Rendsburger TSV (So., 15 Uhr)

Beim Rendsburger TSV schrillen die Alarmglocken. Die Personaldecke ist beinahe so dünn wie eine Scheibe Knäckebrot. Harte Zeiten also für Trainer Christian Heider, der inklusive sich selbst mit gerade einmal elf Spielern für das Gastspiel in Molfsee plant (Sonntag, 15 Uhr). Jüngste Zugänge auf der Verletztenliste sind Dennis Schnepel und Jannik Heider. Vielleicht ist Abwehrspieler Marco Müller wieder dabei. Er fehlte zuletzt urlaubsbedingt. In der Trainingswoche „verirrten“ sich sogar nur acht Spieler auf den Rasen. „Nicht alle konnten die volle Belastung mitgehen. Das wäre aber erforderlich, um zumindest konditionell Gas geben zu können“, sagt Heider. Dennoch mag er kein Trübsal blasen: „Da ist immer noch genug Qualität vorhanden. Alle müssen bereit sein, alles zu geben.“ Gegen den Tabellenzweiten ist der RTSV wahrlich gefordert. „Aber warum sollte uns keine Überraschung gelingen. Wenn wir vorne unsere Chancen nutzen, ist vielleicht was drin“, baut Heider auch auf das Prinzip Hoffnung. Vieles wird davon abhängen, ob es gelingt die schnellen und torgefährlichen Angreifer Tom Wüllner (12 Tore) und Louis Schütt in den Griff zu bekommen. Mit 46 Toren aus 21 Spielen verfügen die Gastgeber über den zweitbesten Angriff der Liga.

Fans können mit dem Bus mitfahren. Abfahrt um 13 Uhr an der Nobiskrüger Fähre (Schacht-Audorfer Seite).

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