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Basketball - die große Leidenschaft des Christopher Meyer

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Rendsburg | Handball, Leichtathletik, Fußball, Judo und Boxen - das alles hat Christopher Meyer einmal ausprobiert. Im Alter von elf Jahren ist er schließlich beim Basketball gelandet. Eine richtige Entscheidung, denn der 15-Jährige wurde von U 15-Nationaltrainer Kay Blümel für den morgen beginnenden Nordsee-Cup im dänischen Aalborg nominiert.

Längst ist Basketball zu seiner großen Leidenschaft geworden. "Das Spiel ist sehr intensiv. Als Einzelner kann man viel mehr Verantwortung übernehmen und das fasziniert mich total", sagt der 1,95 m große Rendsburger, der in der U16-Bundesliga bei den Junior Twisters Rendsburg der herausragende Spieler ist. Kein Wunder also, dass er so in den Fokus der Nachwuchstrainer des Deutschen Basketball-Bundes geraten ist. Kurz vor den Sommerferien flatterte die Bestätigung ins Haus, und so wird Meyer am Wochenende das Nationaltrikot überstreifen.

Bei den Junior Twisters ist Meyer der Top-Scorer. In der abgelaufenen Saison war er zweitbester Schütze der Liga. Im Spiel gegen Bremerhaven erzielte er 43 Punkte. "Da hat mich Moritz Weczerek allerdings sehr gut unterstützt", erklärt Meyer. Der persönliche Erfolg steht für ihn nicht im Vordergrund. "Wichtiger ist es als Team erfolgreich zu sein", sagt er.

Der Schüler der Büdelsdorfer Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule sieht sich in erster Linie als Mannschaftsspieler. Seine Stärken sind ein guter Wurf und ein genaues Passspiel. Nachholbedarf sieht er selbst noch beim Wurf aus dem Dribbling und in der Abwehrarbeit. Da gilt es noch schneller auf den Beinen zu sein. Zudem müsse er seine Emotionen besser im Griff haben. "Ich kann sehr temperamentvoll sein. Das hat schon mal das eine oder andere technische Foul zur Folge", weiß Meyer um seine Schwächen. Zumeist aber begeistert er die Zuschauer mit seiner eleganten, dynamischen und geschmeidigen Spielweise.

Der Sprung in den Kader der Junioren-Nationalmannschaft kommt nicht von ungefähr. Zu dem Talent, das er ohne Frage mitbringt, gesellt sich harte Arbeit. Fünf Tage in der Woche dreht sich alles um Basketball - Training, Spiel, Videoanalyse. Meyer will nichts dem Zufall überlassen. Ausgleich sucht er bei Freunden und guter Musik.

Seine Leistungen sind natürlich in den Basketball-Hochburgen Quakenbrück und Berlin sowie den Sportschulen in Jena und Halle nicht verborgen geblieben. Doch das reizt ihn noch nicht. "Ich bin erst fünfzehn und neben Basketball gibt es andere Verpflichtungen. Den Sportschulen gegenüber habe ich erklärt, dass ich nicht nur Basketballer bin, sondern Freund und Sohn", sagt Meyer. "Ich fühle mich hier wohl und sehe somit keinen Anlass zum Wechsel."

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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