Jugend-Basketball-Bundesliga : Aufholjagd der Baltic Sea Lions wird nicht belohnt

Kein Durchkommen: Toni Kiwitt (blaues Trikot) von den Sea Lions wird von Gäste-Spieler Philippe Landwehr geblockt.
Kein Durchkommen: Toni Kiwitt (blaues Trikot) von den Sea Lions wird von Gäste-Spieler Philippe Landwehr geblockt.

Team von Trainer Henning Ruge wartet nach dem 72:81 gegen die Metropol Young Stars weiter auf ersten Hauptrundensieg.

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10. Dezember 2019, 12:20 Uhr

Rendsburg | Die Baltic Sea Lions warten in der Hauptrunde der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) weiter auf den ersten Sieg. Für das Kooperationsteam des BBC Rendsburg und des TSV Kronshagen gab es mit dem 72:81 (19:23, 39:46, 57:65) gegen die Metropol Young Stars aus dem Ruhrgebiet im dritten Spiel die dritte Niederlage. „Kurz vor Spielende waren wir in Schlagdistanz. Unsere Ballverluste in dieser Phase hat der Gegner dann eiskalt genutzt und wir standen wieder einmal mit leeren Händen da“, war Trainer Henning Ruge die Enttäuschung über den Ausgang der Partie anzumerken. Damit bleiben die Sea Lions punktloser Tabellenletzter.

Die Gastgeber fanden gut in die Begegnung und führten nach acht Minuten mit 19:17. Herausragend war in dieser Phase Laurenz Wulf, der am Ende des Spiels zehn Punkte auf seinem Konto stehen hatte. Doch bis zum Ende des ersten Viertels übernahmen die Gäste mit 23:19 die Führung, die sie im zweiten Viertel auf 46:39 ausbauten. Den Start in die zweite Hälfte des Spiels verschliefen die Hausherren. Nach 25 Minuten lagen sie mit 41:59 hinten, kämpften sich jedoch bis zum Ende des dritten Viertels auf 57:65 heran. Und es kam noch besser für die Sea Lions. Beim 69:71 (39.) durfte der Nachwuchs aus Rendsburg und Kiel vom ersten Hauptrundensieg träumen. Doch in den letzten beiden Minuten zerplatzten die Hoffnungen. Mit einem 10:3-Lauf entschieden die Gäste die Partie für sich. „Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet. Mit unnötigen Ballverlusten haben wir es dem Gegner immer wieder leicht gemacht. Das hat er dann clever genutzt“, resümierte Teambetreuer Ove Krüger.

Jetzt haben die Sea Lions erst einmal bis zum 12. Januar 2020 Punktspielpause, dann geht es nach Rostock zu den gleichfalls noch sieglosen Rostock Seawolves Youngsters . Es ist der Beginn einer Serie von fünf Auswärtsspielen.

Baltic Sea Lions: Azodiro (18/1x3), Philipp (12/1x3), Wulf (10), Paulsen (9), Kiwitt (8), Krüger (4), Albers (4), Lohse (3), Wings (2), Oldenburg (2), Worthmann.

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