zur Navigation springen

Abstiegskampf bleibt für den Osterrönfelder TSV eine Zitterpartie

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Die letzte Hoffnung bei OTSV-Trainer Olaf Lehmann, den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost möglicherweise doch noch vor dem letzten Spieltag einzufahren, hat sich spätestens seit vergangenen Sonnabend zerschlagen. Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage kehrte der Osterrönfelder TSV von Inter Türkspor Kiel zurück. Somit wird es bis zum letzten Spieltag am 1. Juni eine Zitterpartie werden.

Nachdem sich der Büdelsdorfer TSV am Wochenende mit seinem Sieg endgültig aus dem Abstiegsroulette verabschiedet hat, heißt das Motto für das Saisonfinale: "Drei aus Fünf". Welche drei Teams schließlich den bitteren Gang in die Kreisliga gehen müssen, ist absolut offen. Selbst der Tabellenletzte TSV Lütjenburg hat noch eine Chance, auch wenn er die schlechteste Ausgangsposition inne hat (siehe Infokasten links).

Für den OTSV geht es nach der Pleite bei Intertürk schon heute weiter. Um 19 Uhr wird das am vergangenen Mittwoch wegen Unwetters abgebrochene Nachholspiel beim Suchsdorfer SV angepfiffen. Die Chance, den Druck ein wenig zu verringern, verpassten die Osterrönfelder in Kiel aufgrund ihrer einmal mehr mangelhaften Chancenverwertung und ihrer Unachtsamkeiten in der Defensive. Und so musste Lehmann die Platte auflegen, die in den letzten Wochen leider der Dauerbrenner in den OTSV-Charts ist: "Bei den Gegentoren stellen wir uns superdämlich an und vorne nutzen wir beste Chancen einfach nicht." Türkspors Samat Aydemir markierte nach nur zehn Minuten per Foulelfmeter die Kieler Führung. Und nachdem Osterrönfelds Hakan Yalcinkaya frei vorm Tor nur Keeper Ali Aytekin anschoss, durfte Aydemir kurz vor der Pause nach einer Standardsituation seinen zweiten Treffer erzielen.

Die aus OTSV-Sicht entscheidenden Szene folgte in Minute 70, als zunächst Bojan Grabavac einen Strafstoß vergab. Über das Glück der Wiederholung dieses Elfmeters aber konnten sich die Gäste nur kurz freuen, denn Sven Dollnick jagte das Leder über das Kieler Gehäuse. "Das war es dann. Wir waren zu dieser Phase wirklich gut im Spiel und hätten das Ding noch drehen können", so Lehmann: "Aber wenn du solche Chancen liegenlässt, musst du dich nicht wundern." Osterrönfelder TSV: Galow - Mosebach (63. Weihmann), Dollnick, Claussen, Kuklinski - Burkel (61. Sopha), Halver - Burkel, Grbavac, Reimer - Thomsen.

SR: Reck (Bosau). - Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Sa. Aydemir (10., Foulelfmeter), 2:0 Sa. Aydemir (45./+1), 3:0 Sa. Aydemir (82.).

Bes. Vork.: Dollnick schießt Foulelfmeter über das Tor (70.).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen