Abstiegsängste

Emotionsgeladener Typ: Lütjenwestedts Torhüter Stefan Johannsen ist der große Rückhalt bei Gut-Heil. Foto: Gerken
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Emotionsgeladener Typ: Lütjenwestedts Torhüter Stefan Johannsen ist der große Rückhalt bei Gut-Heil. Foto: Gerken

Lütjenwestedts Torhüter Stefan Johannsen im Interview

shz.de von
31. Mai 2013, 03:59 Uhr

Eigentlich hatte sich Stefan Johannsen (Foto) sein letztes Spiel für den TSV GH Lütjenwestedt geruhsamer vorgestellt. Aber vor seinem Wechsel nach Rotenhof benötigen der Torhüter und seine Mannschaft beim Saisonfinale noch einen Punkt für den Klassenerhalt.

Herr Johannsen, wie haben Sie und ihre Mannschaft die letzte Trainingswoche erlebt?

Stefan Johannsen: Die Stimmung war sehr angespannt. Bei mir persönlich verging kein Tag, an dem ich nicht an dieses Spiel gedacht habe.

Sie haben einen Punkt Vorsprung und spielen zu Hause. Ist das ein Vorteil oder stehen die Chancen in so einem Duell 50:50?

Unsere Heimstärke hat uns ja immer ausgezeichnet und es ist bei uns immer sehr unangenehm zu spielen. Daher denke ich, haben wir schon einen Vorteil. Wir sollten aber trotz allem auf Sieg spielen und uns nicht auf ein Remis verlassen.

Könnte die Abstiegsangst schwere Beine machen?

Also ich bin aufgeregter als vor dem Kreispokalfinale 20011. Denn diesmal haben wir etwas zu verlieren. Das könnte vielleicht bei einigen Spielern lähmen.

Worauf wird es am Sonntag ankommen?

Es wird bestimmt kein gutes Fußballspiel. Wer am Ende mehr investiert, wird die Klasse halten. Nur achtzig Prozent werden da nicht reichen.

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