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Abschiedsspiel der Leptien-Schwestern für guten Zweck

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

kropp | 19 Jahre Handballsport, davon zehn Jahre gemeinsam in einer Mannschaft bei der HSG Kropp/Tetenhusen - Lena (29) und Nina Leptien (30) blicken auf eine erfolgreiche Karriere zurück, die sieben Jahre in der dritthöchsten deutschen Spielklasse umfasst. Die gebürtigen Fockbekerinnen kennt so ziemlich jeder Schleswig-Holsteiner, der sich mit dem höherklassigen Frauenhandball beschäftigt.

Seit einigen Jahren allerdings mehrten sich Verletzungen, und nachdem sich Nina zum Ende des letzten Jahres das Kreuzband riss, war für sie und ihre Schwester klar: Das wars! Schluss mit dem Handball, der Gesundheit zuliebe. Eine Vernunftentscheidung, denn sportlich haben beide noch das Zeug dazu, der mittlerweile stark verjüngten Kropper Damenmannschaft einiges zu zeigen. Vor allem Lena Leptien glänzte jahrelang als Serientorschützin von der halblinken Position, während Linkshänderin Nina auf Rechtsaußen wirbelte.

Weil solche Karrieren nicht einfach so im Nichts enden sollen, kommt es am Sonnabend, 25. Mai, zum Abschiedsspiel des Schwesternpaars. Seit Jahren organisiert Axel Timmermann, Jugendtrainer der HSG Hohn/Elsdorf, Benefizspiele zugunsten der Rendsburger Jugendarbeit, aber es ist schon lange her, dass Frauenteams mit dabei waren. Diesmal kam er auf die Idee, seine Benefizaktion auf ein Damenspiel zu beschränken, nachdem er vom Abschied der Leptiens hörte.

Um 16 Uhr treten in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle die "Kropp-Tetenhusen-Allstars" gegen die "Handballprominenz" an. Hinter den Namen verbergen sich aktuelle Handballerinnen verschiedener Vereine, Weggefährten aus vergangenen Regionalligatagen und auch die ein oder andere frühere Gegnerin. Zu den letztgenannten gehören Greta Stolley (TSV Owschlag) und Ina-Lena Elwardt (früher Owschlag, jetzt SG Bordesholm/Brügge), Lena Schulz und Jana Lembke (beide TSV Nord Harrislee). Lembke wird zusammen mit der Hohner Trainerin Sünje Schütt das Trainergespann der "Handballprominenz" bilden.

Bei den Kropperinnen teilen sich Dirk Schlegel und Melf Carstensen die Bank. Neben aktuellen Spielerinnen der HSG werden sie auch ehemalige wie Lena Grewe, Eva Kuhrt und Andrea Lubrich ins Rennen schicken.

Ein Teil der Einnahmen kommt dem Hamburger Zentrum "Kinderlotse" zugute, das chronisch und schwerkranke Kinder und deren Familien auf ihrem Weg begleitet und sie berät. Ein weiterer soll der Handball-Jugendarbeit gestiftet werden. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

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