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5:0 - Fußballfest am Nobiskrug

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Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Rendsburger TSV zerlegt den TSV Plön zum Saisonauftakt in seine Einzelteile

Rendsburg | Es war der 11. August 2007 , als der Rendsburger TSV das letzte Mal mit einem Sieg in die neue Saison startete. Damals war es ein 3:2-Erfolg über den TSV Klausdorf. Zum Auftakt der Verbandsliga Nord-Ost, konnten die Fußballer vom Nobiskrug diese schwarze Serie endlich durchbrechen und bezwangen den TSV Plön gestern Abend souverän mit 5:0 (3:0).

Dass es so einfach werden würde, hätten allerdings auch die Platzherren wohl kaum gedacht. Eines aber sei vorneweg gesagt. Zwar waren die Gäste aus Plön hoffnungslos überfordert, aber der RTSV präsentierte sich in toller Frühform und bespielte den Gegner genau so, wie man es machen muss. Das 3-4-3-System, das Trainer Christian Heiders seiner Elf verordnet hatte, zahlte sich aus. Nahezu bei jedem langen Ball, der hinter die Defensivreihe des TSV gespielt wurde brannte es im Plöner Strafraum lichterloh. Zudem gingen die Rendsburger früh auf den ballführenden Spieler und ließen kein strukturiertes Aufbauspiel zu - im Fußballneudeutsch würde man sagen: "Der RTSV verteidigte hoch." Der Führungstreffer allerdings resultierte aus einem Strafstoß, den Dennis Schnepel sicher verwandelte (4.). Sturmkollege Mustafa Korkmaz soll zuvor gefoult worden sein. Damit sind zugleich die Protagonisten des Abends genannt. Schnepel und Korkmaz spielten groß auf. So auch beim 2:0 (16.): "Schnappi" spielte den Ball punktgenau in die Schnittstelle der Plöner Abwehr und "Muschi" hatte wenig Mühe - ein tierisches Vergnügen. "Die ersten fünf Minuten haben mit nicht so gut gefallen, aber danach hat sich meine Mannschaft für die harten Trainingswochen belohnt. Das war beeindruckend", lobte Christian Heider. Dem 3:0 ging dann wieder ein Foulspiel an Korkmaz voraus. Schnepel verwandelte das Leder vom Elfmeterpunkt erneut so souverän wie zuvor (42.).

Nach der Pause benötigen die Gastgeber rund zehn Minuten, ehe sie das Gaspedal wiedergefunden hatten. In dieser Phase wagten sich dann auch die Plöner vor des Gegners Tor, aber Philipp Grandt verzog (48.). Danach durfte, getreu der Regelmäßigkeit, wieder Mustafa Korkmaz jubeln. Per Kopf hatte Marcell Voss ihn diesmal auf die Reise geschickt, und auch diesmal verwandelte er (56.). Den Schlusspunkt setzte dann wieder Schnepel. Und wie sollte es an diesem Abend sein - vom Punkt. Auch sein dritter Versuch aus elf Metern war erfolgreich (56.).

In dieser Form wird mit den Rendsburgern zu rechnen sein, auch wenn Heider auf die Euphoriebremse trat: "Der Sieg ist nichts wert, wenn wir nicht am Mittwoch beim Suchsdorfer SV nachlegen." Rendsburger TSV: Wichert - Herzig, Müller, Sievers - J. Heider, Voss, Lehmann, M. Redzepovski - Schnepel, S. Redzepovski, Mu. Korkmaz.

SR Sievers (TSV Russee). - Zuschauer: 70.

Tore: 1:0 Schnepel (4./FE), 2:0 Mu. Korkmaz (16.), 3:0 Schnepel (42./FE), 4:0 Mu. Korkmaz (56.), 5:0 Schnepel (60./FE).

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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