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Ehrungen : Zwischenstopp in der Heimat

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Tennisprofi Mona Barthel wird von der Stadt und dem Kreissportverband ausgezeichnet. Ihre nächste Station ist Antwerpen.

Profi-Tennisspielerin Mona Barthel wurde jetzt einmal mehr eine besondere Ehre zuteil. Die 24-jährige Neumünsteranerin wurde gestern von der Stadt für ihre sportlichen Verdienste und vom Kreissportverband (KSV) für ihren zweiten Platz bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres geehrt.

Auf Grund ihrer Teilnahme an den WTA-Turnieren in Auckland (Neuseeland), Hobart (Australien) sowie den Australian Open in Melbourne weilte Barthel im Januar „Down Under“ und konnte weder an der Ehrung der Stadt am 9. Januar noch gut eine Woche später am Ball des Sports teilnehmen. Nun wurden die Auszeichnungen im Rathaus nachgeholt. Geplant war eigentlich, dass Oberbürgermeister Olaf Tauras die Ehrung für die Stadt ausübt. Dieser konnte aus Krankheitsgründen allerdings nicht anwesend sein und wurde durch Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth vertreten, welcher Barthel für ihre wiederholten Spitzenleistungen in den Jahren 2013 und 2014 zwei Urkunden, zwei Sachpreise sowie einen Blumenstrauß überreichte. Die Übergabe für das Jahr 2013 war aus terminlichen Gründen nicht zu Stande gekommen und wurde daher nachgeholt. Vom KSV war Geschäftsführer Manfred Utech erschienen, um Barthel nachträglich für ihren zweiten Rang bei der Sportlerwahl hinter der Schwimmerin Kirsten Bruhn (Polizei-SV Union) mit einem Pokal, einer Medaille und 200 Euro aus dem Sportpool zu belohnen.

Beim Gespräch in lockerer Atmosphäre unterstrich Humpe-Waßmuth den besonderen Status Barthels als internationales Aushängeschild der Stadt Neumünster und freute sich, dass man sie nun zwischen ihren Reisen rund um den Globus und ihren Trainingseinheiten in Offenbach erwischen konnte. Utech betonte, dass die Tungendorferin eine außerordentliche Vorbildfunktion einnehme und eine herausragende Leistungsträgerin sei. „Auch Leute, die sich eigentlich gar nicht für Tennis interessieren, drücken Mona Barthel die Daumen“, hielt Utech fest.

Anschließend gab die aktuelle Weltranglisten-42. einen Einblick in ihr Leben im Tennis-Zirkus. So verriet sie etwa, dass Mutter Hannelore nach wie vor in die verschiedensten Regionen der Welt mitreist. „Ich war im vergangenen Jahr vielleicht fünf Wochen zu Hause. Es ist schön, dann ein wenig Familie mit dabei zu haben“, gab Barthel zu. Angesprochen auf ihr Zweitrunden-Aus zuletzt bei den Australian Open sagte sie: „Gegen Petra Kvitova und somit die Nummer 4 der Weltrangliste zu verlieren, ist okay.“ Dabei sei ihre Vorbereitung durch einen Bänderriss und eine Lebensmittelvergiftung alles andere als optimal verlaufen. Zudem verriet Barthel, dass sie sich als Traumziel gesetzt hat, einmal in die Top 20 der Welt vorzudringen und dass bei ihren Reisen weniger das Klima zu Problemen führt als der Jetlag.

Als Nächstes geht sie in der kommenden Woche im belgischen Antwerpen an den Start. Es folgen Turnierteilnahmen in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) und Doha (Katar). Die Vorbereitung darauf haben Barthel und Trainer Sönke Capell, der in der Vorwoche fast jeden Tag mit ihr in Neumünster auf dem Tennisplatz stand, bereits aufgenommen. Allerdings erschien die Schwalestädterin mit einem Tape an ihrer starken rechten Hand, da diese gerade anfing, etwas zu schmerzen. „Ich hoffe, dass das nichts Schlimmes und schnell überwunden ist“, meinte Barthel.

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