Handball-Pokal : Wittorfer „Bären“ lassen sich die Butter vom Brot nehmen

Einer der besten „Bären“: Wifts Florian Schmidtke (re.), der hier den Kieler Torwart Moritz Krieter zum zwischenzeitlichen 15:20 überwindet, warf insgesamt fünf Tore. Hinten: Kiels Sebastian Firnhaber.
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Einer der besten „Bären“: Wifts Florian Schmidtke (re.), der hier den Kieler Torwart Moritz Krieter zum zwischenzeitlichen 15:20 überwindet, warf insgesamt fünf Tore. Hinten: Kiels Sebastian Firnhaber.

Die Reserve des Rekordmeisters THW Kiel ist im Pokal-Achtelfinale für die SG Wittorf/FTN eine Nummer zu groß. Die „Zebras“ siegen in der KSV-Halle mit 36:22.

shz.de von
21. November 2013, 07:00 Uhr

Die Sensation blieb aus: Im Achtelfinale des HVSH-Pokals war jetzt für die Oberliga-Handballer der SG Witttorf/FTN Endstation. Gegen den Drittligisten THW Kiel II verloren die „Bären“ in der heimischen KSV-Halle deutlich mit 22:36 (12:16).

Wift-Trainer Peter Bente konnte mit dem Ausscheiden seines Teams jedoch einigermaßen leben, war ein Sieg der Wittorfer ohnehin nicht besonders wahrscheinlich gewesen. „Es waren nicht die besten Vorzeichen für uns. Zum einen war es nicht so gut, schon im Achtelfinale auf die Kieler zu treffen. Zum anderen ist ein Dienstagabend nicht unbedingt unsere beste Zeit, um ein Pflichtspiel zu bestreiten“, betonte Bente.

Am Anfang hielten die Gastgeber gegen den aktuellen Drittliga-Zehnten noch gut mit (4:4/10.). Dann aber bekamen die Reserve-„Zebras“ allmählich Oberwasser. „Wir wollten die Kieler zwar ein bisschen länger ärgern, aber irgendwie war der Einsatz bei uns nicht hundertprozentig. Der allerletzte Wille fehlte“, erklärte Bente. Bis zum 12:16-Halbzeitstand durfte er trotzdem weitgehend zufrieden sein, doch im zweiten Abschnitt fehlte der nötige Motivationsschub, um das Spiel vielleicht doch noch in positivere Bahnen zu lenken. So ließen sich die Blau-Weißen von den Schwarz-Weißen Stück für Stück die Butter vom Brot nehmen. Mit 20:10 gingen die zweiten 30 Minuten an den THW II, der letztlich souverän ins Viertelfinale einzog.

Zufrieden zeigte sich Peter Bente trotz der Niederlage vor allem mit den Leistungen von Florian Schmidtke und Jannik Mittendorfer. „Das war vor allem für Mittendorfer ein wunderbarer Einstand nach seiner langen Verletzung. Der ein oder andere von unseren Jungs hatte allerdings einen gebrauchten Tag erwischt. Jetzt konzentrieren wir uns wieder voll auf die Oberliga“, sagte Bente. Dort empfängt die SG Wift am Sonnabend den DHK Flensborg in der KSV-Halle (18.30 Uhr).

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Mittendorfer, Hoffmann – Bente (1), Rahn (1), Schmidtke (5), Binnewies (1), Rostock (2), Lehmann (2), Plähn (5), Petersen (2), Plöhn (3), Steffen, Schilling, Tomaschewski.

SR: Doden/Recktenwald (Hürup/ Slesvig IF). – Zuschauer: 140.

Nächster Wift-Gegner (Oberliga): DHK Flensborg (H/Sonnabend, 18.30 Uhr, KSV-Halle).

Bei den Frauen erreichte die SG Bordesholm/Brügge gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen das Viertelfinale. Die Mannschaft von Trainer Torge Haß bezwang den Rivalen aus der Landesliga Mitte daheim mit 30:25 (12:8).

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