2. Badminton-Bundesliga Nord : Wittorf bietet schöne Klaviatur an der Mozartstraße

Gab grünes Licht für das Mixed: Wittorfs Stine Küspert.
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Gab grünes Licht für das Mixed: Wittorfs Stine Küspert.

Die Blau-Weißen bauen mit einem 5:2 über Hohenlimburg ihre Tabellenführung aus.

Da war Musik drin. Blau-Weiß Wittorf, Spitzenreiter der 2. Badminton-Bundesliga Nord, revanchierte sich mit einem 5:2-Sieg gegen den BC Hohenlimburg für die 3:4-Auswärtsniederlage gegen denselben Kontrahenten. 180 Zuschauer genossen die Klaviatur an der Mozartstraße. Weil dazu Trittau II und Refrath II überraschend ihre Heimpartien gegen die Schlusslichter Peine und Solingen verloren, geben die Schützlinge von Wittorfs Team-Manager Ralf Treptau auch nach dem Rückrundenauftakt den Ton an.

Den Notenschlüssel hatte gestern das 18-jährige Juwel Stine Küspert in der Hand. Erst tags zuvor gab sie grünes Licht für das Mixed. „Ich habe die gesamte Woche nicht trainiert, heute aber nichts mehr gespürt“, sagte Küspert. Die Bauchmuskelzerrung und der Verdacht einer Mandelentzündung waren rechtzeitig aus den Kleidern geschüttelt. Dennoch ließ das lediglich ein Match zu. Weil Lyddia Cheah und Stasa Poznanovic auf der Damenseite fehlten, reaktivierte Treptau Petra Schlüter und Catrin Paulsen. Allerdings war im Damendoppel und im Dameneinzel, als Schlüter (44) der 16-jährigen Vivien Sandorhazi gegenüberstand, kein Punkt zu gewinnen. Die Herren mussten die Kohlen aus dem Feuer holen. Gregory Mairs und Bjarne Geiss kämpften sich erfolgreich durch ein Fünf-Satz-Doppel. Im Anschluss legten Lucas Bednorsch/Rafal Hawel das 2:1 nach. Nach kurzer Pause war Bednorsch im ersten Einzel gefragt, weil Wittorf auf den verletzten Sebastian Schöttler verzichten musste. Auch der BC war gehandicapt. Hohenlimburg fehlte der Slowene Miha Ivancic wegen einer fiebrigen Erkältung. Gegen Christian Bald war Bednorsch tonangebend. „Es war ein bisschen holprig, aber die Formkurve geht nach oben“, meinte der 28-Jährige. Nach dem 3:2-Zwischenstand bewiesen Mairs/Küspert Moral. In einem fantastischen Match mit vielen spektakulären Ballwechseln drehte das Duo den 1:2-Satzrückstand, nun lag Wittorf mit 4:2 vorn. Der Vier-Satz-Erfolg von Hawel nahm den Gästen am Ende den möglichen Ehrenpunkt.

BW Wittorf - BC Hohenlimburg 5:2 – Damendoppel: Schlüter/Paulsen – Sandorhazi/Mantell 7:11, 4:11, 8:11; 1. Herrendoppel (HD): Mairs/Geiss – Bald/Stoppel 11:7, 6:11, 10:12, 11:4, 11:7; 2. HD: Bednorsch/Hawel – Westermeyer/J. Striewski 11:3, 11:9, 11:3; Dameneinzel: Schlüter – Sandorhazi 2:11, 7:11, 2:11; 1. Herreneinzel (HE): Bednorsch – Bald 11:7, 11:3, 11:8; MIX: Mairs/Küspert – Stoppel/L. Striewski 9:11, 11:9, 9:11, 11:6, 11:5; 2. HE: Hawel – Westermeyer 11:7, 9:11, 11:6, 11:5.

Nächste Wittorf-Gegner: VfB/SC Peine (H/Sonnabend, 20. Januar, 14 Uhr), Hamburg-Horner TV (A/Sonntag, 21. Januar, 12 Uhr).

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