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Handball-Oberliga HH/SH Männer : Wift verschenkt einen Punkt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner vergeben per Siebenmeter kurz vor Schluss den Sieg gegen Fischbek.

Vor nur 123 Zuschauern in der KSV-Halle spendierten die Handballer der SG Wittorf/FTN ihrem Gegner TV Fischbek einen Punkt im Oberliga-Abstiegskampf. Nach 60 Minuten stand ein 25:25 (11:10) und damit nach dem 34:34 in Westerrönfeld das zweite Wift-Remis in Folge zu Buche.

„Vorne hat man gesehen, dass wir nicht eingespielt waren. Keiner stand bislang so nebeneinander, und auf der Bank fehlten die Alternativen komplett“, sagte Wift-Trainer Michael Haß verärgert angesichts des von Woche zu Woche wechselnden Personals. Daraus resultierten in der Anfangsphase zu viele Fehler der Gastgeber und ein 2:5-Rückstand (10.). Erst mit der folgenden Auszeit und dem Wechsel von Christian Drecke auf Lars Bente im rechten Rückraum kam Wift ins Spiel. Nach einer guten Viertelstunde glich Jörg Tomaschewski, der aus der Reserve dazugestoßen war, zum 6:6 aus (17.). In der anschließenden Überzahl stellte Haß die 5+1-Verteidigung auf eine noch offensivere 4+2-Variante um und behielt diese bis zum Ende bei. Diese Variante zerstörte das gegnerische Positionsspiel nahezu komplett (10:8/27.). „Im ersten Durchgang haben wir Fischbek nur durch unsere Fehler im Spiel gehalten“, seufzte Haß. „Die offensive Deckung hat klasse funktioniert, aber das schnelle Umschaltspiel fehlte komplett“, begründete Haß, weshalb es sein Team beim Stand von 15:12 (38.) verpasste, den Sack früh zuzumachen und stattdessen fortan immer wieder den Anschlusstreffer kassierte (18:17/48.). Die kurzfristige Absage von Thies-Jakob Volquardsen (private Gründe) am Vormittag zwang dann auch Jannek Brown wieder vorzeitig aufs Parkett. Eigentlich sollte die Saison für den 21-Jährigen nach seiner Fingeroperation gelaufen sein, aber durch den personellen Notstand streifte sich Brown das „Bärenfell“ über. „Er war beschwerdefrei, und nachdem wir das Okay vom Arzt hatten, sollte er das restliche Team minutenweise entlasten“, erklärte Michael Haß. Nachdem das zwischenzeitlich funktioniert hatte (23:20/55.), ließ Fischbek nicht nach (25:23/58.), und nach zwei weiteren technischen Fehlern von Wift stand es 35 Sekunden vor Ultimo 25:25. Durch ein Foul am agilen Tomaschewski bekam die SG noch die Möglichkeit auf den doppelten Punktgewinn per Strafwurf. Aber der sonst verlässliche Siebenmeterschütze Fridtjof Koslowski vergab.

SG Wift: Quednau (1 Tor), Titze - Drecke, Lehmann (3), Plöhn (3), Bente (9), Moritz Haß (1), M. Koslowski (1), F. Koslowski (4/davon 1 Siebenmeter), Tomaschewski (3), Brown.
Schiedsrichter: Hahnewald/Rusch (Gettorf). – Zuschauer: 123. – Nächster Gegner: MTV Herzhorn (A/Sonnabend, 16.30 Uhr).

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