Handball-Landesligen : Wift-Reserve kassiert die dritte Pleite in Folge

Acht Treffer steuerte Ina Lena Elwardt zum Sieg der SGBB in Owschlag bei.
Acht Treffer steuerte Ina Lena Elwardt zum Sieg der SGBB in Owschlag bei.

Die Männer der SG Wittorf/FTN II bezogen beim Kieler MTV eine 28:30-Niederlage. Derweil gewannen die Frauen der SG Bordesholm/Brügge mit 27:23 beim TSV Owschlag II.

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27. November 2013, 06:30 Uhr

Die 28:30-Auswärtsniederlage beim Kieler MTV war für die Landesliga-Handballer der SG Wittorf/FTN bereits die dritte Niederlage in Serie. Die Wift-Reserve liegt nun mit mit 4:12 Punkten auf dem zehnten Platz, punktgleich einen Rang vor dem TSV Kronshagen II, der derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Die Landesliga-Frauen der SG Bordesholm/Brügge hingegen orientieren sich nach ihrem 27:23-Auswärtssieg beim Tabellenletzten TSV Owschlag II mit nun 10:6 Punkten als Vierter weiter nach oben.

Landesliga Männer

Kieler MTV – SG Wittorf/FTN II 30:28 (14:11).

Die Berichte von den Spielen der SG Wift II ähneln sich in dieser Saison immer wieder: Schwacher Start, verspätetes Aufwachen, die Führung übernehmen, auf einmal Anweisungen nicht mehr umsetzen und wieder in Rückstand geraten. So lief es laut Trainer Gerrit Fredenhagen für die Wittorfer Reserve auch beim Kieler MTV. Vor dem Ende der ersten Hälfte hatte sich sein Team akklimatisiert und lag mit 10:7 in Front (25.), dennoch ging es mit einem 11:14-Rückstand in die Pause. „Phasenweise stand unsere Abwehr erstklassig, mehrfach haben wir den KMTV ins Zeitspiel gedrängt. Nur konnten wir daraus kein Kapital schlagen“, berichtete Fredenhagen. Matthias Sellmer hielt die SG Wift II mit sieben Treffern dennoch im Spiel. Dank einer guten kämpferischen Leistung gelang den Neumünsteranern zunächst der Ausgleich (16:16/38.) und später sogar wieder eine Zwei-Tore-Führung (23:21/50.). In dieser Phase war es Sune Krey, der aus fast allen Lagen traf. „In den letzten zehn Minuten verloren wir dann aber wieder unsere Linie und lagen kurz vor dem Ende mit 24:26 hinten“, sagte Fredenhagen. In den letzten fünf Minuten agierten die Gäste mit offener Deckung, um doch noch Zählbares zu ergattern. Am Ende blieb es aber bei erneut hängenden Wittorfer Köpfen.

SG Wittorf/FTN II (Tore in Klammern): Hübner – Sellmer (8/2), Siewers (1), Schmitt, Borde (2), Pohl (2), Wilken (1), Gau (4), Hoops, Krey (7), Steffens (2), Schmidtke (1), Kopp.

Landesliga Frauen

TSV Owschlag II – SG Bordesholm/ Brügge 23:27 (10:13).

Beim Schlusslicht hatten die SGBB im Spiel nach vorne zunächst einige Schwierigkeiten. „Erhebliche technische Fehler, Pass- und Fangfehler, ein schlechtes Laufspiel sowie schlechte Würfe von den Außenpositionen“, zählte Eike Rix, der stellvertretend für den verhinderten SGBB-Trainer Torge Haß an der Seitenlinie verantwortlich war, die Mängel bei seinem Team auf. Zumindest aber war auf die Abwehr der Bordesholmerinnen Verlass, sodass die SGBB immerhin eine 13:10-Pausenführung mit in die Kabine nehmen konnte. „Insgesamt hätten wir aber wesentlich höher führen müssen“, betonte Rix. Nach dem Wiederbeginn wurde es aufseiten der Gäste nicht besser. Die SGBB machte vorne so weiter wie in den ersten 30 Minuten, ließ nun aber auch in der Defensive nach, sodass die Owschlager Reserve sich ihrerseits auf 18:15 (44.) absetzte. „Wir standen am Rand einer Niederlage“, berichtete Rix, dessen Team sich dann aber doch noch rechtzeitig auf seine eigentlichen Stärken besann und letztlich einen 27:23-Sieg mit nach Hause nehmen durfte. Rix: „Es war zum Haare raufen. Aber wir haben gewonnen – und nur das zählt am Ende.“

SG Bordesholm/Brügge: Neumann, Hauschildt – Bülck (3/2 Siebenmeter), Möller, Sinn, Klinke (1), Hass, Reinert (3), Bruhn (3/3), Beck (5), Wurr, Jensen (4), Elwardt (8).

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