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Handball : Wift meldet seine „Dritte“ aus der Kreisoberliga ab

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach der männlichen Jugend A ist nun auch eine Männermannschaft der SG Wittorf/FTN Geschichte. Obfrau Daphne Schumacher-Möller bezieht dazu Stellung.

Stell dir vor, es ist Kreisoberliga – und die SG Wift III spielt nicht mehr mit. Was vor wenigen Wochen noch kaum vorstellbar war, ist nun Realität. Unmittelbar vor dem Saisonstart zogen die Verantwortlichen von Wittorf/FTN die Reißleine und die dritte Männerhandballmannschaft der Spielgemeinschaft zurück. Zwei Jahre lang hatten die Youngster ein gewichtiges Wort in der Kreisoberliga Mitte mitgesprochen, wurden mit 35:9 beziehungsweise 34:10 Punkten zwei Mal Vizemeister. Das ist Schnee von gestern. Denn das so genannte Juniorteam der Blau-Weißen, in dem gezielt Akteure für das Wift-Oberligateam ausgebildet wurden, gibt es nun nicht mehr.

„Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die Woche für Woche Niederlagen kassiert und bei der wir zittern müssen, ob sie wegen der dünnen Personaldecke überhaupt antreten kann“, erklärte Wifts Obfrau Daphne Schumacher-Möller. Nach mehreren Abgängen in diverse Richtungen – unter anderem auch zur eigenen „Ersten“ und „Zweiten“ – war nicht mehr ausreichend Spielermaterial für Wift III vorhanden. „Und die vierte Mannschaft wollten wir nicht auf Teufel komm raus hoch ziehen. Denn sie und die ,Fünfte’ sind gespickt mit Leuten, die aus Lust am Handball ihrem Sport nachgehen. Die ,Vierte’ hätten wir in der Kreisoberliga möglicherweise verheizt“, meinte Schumacher-Möller. Es habe im Übrigen ein guter Trainer für die „Dritte“ bereit gestanden, betonte sie. Dabei soll es sich nach Courier-Informationen um Günter Holst (ehemals SG Bordesholm/Brügge, Bramstedter TS) gehandelt haben.

Wift hatte kürzlich bereits die männliche Jugend A zurückgezogen, Sorgen um das Neumünsteraner Handball-Aushängeschild müsse man sich laut Schumacher-Möller aber nicht machen. „Denn wir haben zwei leistungsstarke A-Jugendliche an den SC Gut Heil abgegeben, mit dem wir eine Kooperation pflegen. In der kommenden Saison werden wir alles daransetzen, wieder die A-Junioren unter dem Dach der SG Wift zu haben“, verriet die Obfrau. Auch sei das Juniorenkonzept der Blau-Weißen nach dem Aus der „Dritten“ nicht gescheitert, meinte Schumacher-Möller. „Im Gegenteil, es hat doch sogar Früchte getragen. Exemplarisch seien Jelle Schilling, Jonas Thun sowie Florian und Sebastian Schmidtke genannt, die sich über die dritte Mannschaft für unser Oberligateam empfohlen haben“, zählte sie auf.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 12:43 Uhr

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