Handball-Landesligen Mitte : Wift II kommt nicht in Fahrt

Flugstunde in Bordesholm: Julia Sinn (rechts) von der SGBB setzt sich gegen die Münsterdorferin Nicola Sandkamp durch.
Flugstunde in Bordesholm: Julia Sinn (rechts) von der SGBB setzt sich gegen die Münsterdorferin Nicola Sandkamp durch.

Die ambitionierte Wittorfer Reserve verliert erneut, während die SGBB-Frauen mit einem Traumstart gegen Münsterdorf aufwarten.

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12. November 2013, 08:00 Uhr

Männerhandball-Landesligist SG Wittorf/FTN II hat immer noch nicht Fuß gefasst und musste sich erneut geschlagen geben. Mit 28:30 unterlagen die Blau-Weißen dem derzeitigen Spitzenreiter HSG Horst/Kiebitzreihe. Besser lief es für die Frauen der SG Bordesholm/Brügge, die beim klaren 28:15 gegen den Münsterdorfer SV doppelt punkteten.

Landesliga Männer

SG Wittorf/FTN II – HSG Horst/Kiebitzreihe 28:30 (13:12). Die großen Töne, die seitens der Wift-Reserve zu Saisonbeginn in Bezug auf die Meisterschaft erklungen waren und in denen man sich selbst als Meisterschaftskandidat betitelte, sind längst verhallt. Bislang konnte das Team unter der Leitung von Trainer Gerrit Fredenhagen nur selten zeigen, was in ihm steckt, und steht mit 4:10 Punkten auf dem neunten Rang. „Wir wollten endlich beweisen, dass wir besser sind, als es der derzeitige Tabellenstand aussagt. Nachdem wir in der Woche zuvor auf Grund schlechter Chancenverwertung am Ende ohne Zähler geblieben waren (27:28 bei Altenholz II, Anm. d. Red.), wollten wir unbedingt diesmal gewinnen“, gab Fredenhagen zu. Obwohl die Gäste zunächst die Nase vorn hatten, schien der Plan der Hausherren aufzugehen. Denn Wift II legte über ein 9:9 (20.) auf 13:10 (25.) vor und verzeichnete zur Pause eine knappe 13:12-Führung. Zuversicht machte sich bei den Blau-Weißen breit. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen mit wechselnden Führungen, bis die Unparteiischen eingriffen und gleich sechs Zeitstrafen in den letzten 15 Minuten gegen Wift II aussprachen. Und so endete auch das Duell mit dem Spitzenreiter ohne etwas Zählbares. „Es ist im Moment frustrierend. Abgesehen vom Kremperheide-Spiel, haben wir bis dato keine schlechte Partie gemacht. Es sind lediglich fünf Prozent, die uns fehlen, um oben anstatt unten zu stehen. Das zeigt auch wieder, wie ausgeglichen in dieser Saison die Klasse ist“, konnte Fredenhagen seine verständliche Enttäuschung nicht verbergen.

SG Wittorf/FTN II (Tore in Klammern): Göttsche, Hübner - Sellmer (6,) Siewers (3), Schmitt (2,) Mönke, Borde (1), Pohl (5,) Gau (2,) Hoops, Krey (5), Steffens (2), Schmidtke (1,) Kopp (1).

Landesliga Frauen

SG Bordesholm/Brügge – Münsterdorfer SV 28:15 (17:7). In dieser Partie machten die Frauen der SGBB so ziemlich alles richtig, Trainer Torge Haß war aber dennoch nicht rundum zufrieden. Denn nach einem perfekten Start und einer 10:1-Führung (10.) ging es ohne große Probleme weiter. Beim 17:7 wurden die Seiten gewechselt, ehe Bordesholm/Brügge auf 25:9 in der 45. Minute enteilte. „Bis dahin war auch alles vernünftig, alles lief prima. Aber in den letzten 15 Minuten hat meine Mannschaft angesichts der sicheren Führung das Handballspielen eingestellt. Da fehlte dann einfach der Pep und der Elan. Das kann ich zwar ein Stück weit nachvollziehen, aber trotzdem hätte ich auch in der Schlussphase gerne noch etwas geboten bekommen. Ansonsten wurde unterm Strich über weite Strecken super gearbeitet“, bilanzierte Haß.

SG Bordesholm/Brügge: Neumann, Hauschildt - Reinert (2/davon 1 Siebenmeter), Möller, Jensen (4), Bülck (6/5), Bruhn (5/2), Beck (4), Klinke (3), Koepsell, Elwardt (4), Sinn.

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