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Handball-Oberliga HH/SH Männer : Wift gewinnt auch das neunte Spiel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Rückrunden-Weste der Neumünsteraner bleibt weiß. Das neue Schlusslicht TSV Ellerbek hat beim 31:21 keine Chance.

Nach dreiwöchiger Oberliga-Osterpause meldeten sich die Handballer der SG Wittorf/FTN eindrucksvoll zurück und verwiesen den TSV Ellerbek mit 31:21 (14:10) ans Ende der Tabelle. Im neunten Spiel der Rückrunde gab es den neunten Erfolg, womit die Schwalestädter bewiesen, dass auch die ungewohnte Freizeit ihrer momentanen Formkurve keinen Abbruch tat.

Von Beginn an dominierten die Hausherren und gaben ihren Vorsprung in der KSV-Halle zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. Der TSV Ellerbek versuchte anfangs vergebens, die SG Wift mit einer 5:1-Abwehr zu langen Pässen und weiten Laufwegen zu zwingen und dadurch einige technische Fehler zu provozieren (2:0/3.). Erst als die Gäste ihre Defensivformation dahingehend variierten, dass sie den Regisseur und Spielertrainer Yannik Stock im Zentrum der Blau-Weißen kurz deckten, folgten aufseiten der Wittorfer Unsicherheiten in der Abstimmung. Doch die „Bären“ konnten sich auf ihren Schlussmann André Hoffmann verlassen, der bereits in den ersten elf Minuten sechs Geschosse entschärfte und das Umschaltspiel seiner Vorderleute initiierte (5:2/11.). Ohne Stock im Aufbau setzte dessen Trainerkollege an der Seitenlinie, Peter Bente, im Zweier-Rückraum auf individuelle Stärke und Geschwindigkeit. Er wechselte Tommy Fängler für Reiner Kobs auf der halb linken Position, und Fängler bedankte sich dann auch gleich mit zwei Treffern und einem herausgeholten Strafwurf, den wiederum der vom Punkt eiskalte Kobs verwandelte (8:4/16.). Doch Ellerbek blieb dran, fand durch zahlreiche Kreuzwege immer wieder eine Anspielstation am Kreis. Daraus resultierte fünf Minuten vor der Halbzeit der Anschlusstreffer zum 9:10 aus Gästesicht. Peter Bente reagierte prompt mit seiner Grünen Karte und forderte mehr Konzentration von seinem Team. Des Weiteren ersetzte Kobs fortan Fängler, der sich zuvor bei einem Foul am Knie verletzt hatte, auf der Bank behandelt werden musste und für die restliche Spielzeit ausfiel. Die Auszeit indes zeigte Wirkung, Wift legte nach den ersten 30 Minuten ein 14:10 vor.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs präsentierten sich die Neumünsteraner gedankenschneller, glänzten durch ihre individuelle Klasse und erhöhten auf 18:10 (36.). Vergeblich versuchten die Gäste, sie durch wechselnde Abwehrformationen vor neue Aufgaben zu stellen. Sowohl gegen die bereits bekannte Manndeckung des Mittelmannes als auch gegen die der beiden Halbspieler fand die SG stets die richtige Lösung (23:13/45.). Kreisläufer Tim Kreft bot sich im Aufbau als zusätzliche Anspielstation an, ehe er wieder an den Kreis ging und gemeinsam mit den beiden kreuzenden Außen Moritz Haß und Bernd Lehmann die Zuordnung der gegnerischen Abwehr störte. Spätestens nach dem 24:16 (50.) zeichnete sich auch die konditionelle Überlegenheit der Einheimischen ab, mit welcher sie die Pinneberger in der Rückzugsbewegung überrumpelten (30:18/56.), ehe die Gäste ihren Rückstand bis zum Ende noch leicht auf 21:31 verkürzten.

Info am Rande: Zur neuen Saison verstärkt sich die SG Wift mit Jannek Brown. Der Mann vom SH-Ligisten HSG Eider Harde ist im linken Rückraum zu Hause.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Hoffmann, Quednau - Kobs (10/davon 6 Siebenmeter), Kreft (2), Schmidtke, Lehmann, Henrich (3), L. Bente (4), Stock (7), Haß (2), Fängler (3).

Schiedsrichter: Kotzur/Setter (Kiel). – Zuschauer: 223. – Nächster Gegner: TSV Hürup (H/Donnerstag, 20.30 Uhr).

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