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Handball-SH-Ligen : Wift-Frauen schöpfen nach Klasseleistung wieder Hoffnung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Möller-Schützlinge setzen sich mit 33:29 gegen Slesvig IF durch, während die Männer der SGBB beim Spitzenreiter TSV Mildstedt verlieren.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Bei den Frauen der SG Wittorf/FTN geht es langsam aufwärts. Das SH-Ligateam setzte sich mit 33:29 gegen Slesvig IF durch und feierte damit zum Hinrundenausklang den zweiten Saisonsieg. Damit bleibt Wift zwar weiterhin am Tabellenende, die Tendenz zeigt aber nach oben. Die gleichklassigen Männer der SG Bordesholm/Brügge unterlagen mit 27:34 beim TSV Mildstedt, können aber mit der Niederlage beim Spitzenreiter umgehen. In der Tabelle schlägt sich das Ergebnis mit nun 9:9 Punkten auf Rang 7 für die SGBB nieder.


SH-Liga Frauen

SG Wittorf/FTN – Slesvig IF 33:29 (16:12). „Wir haben uns selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht“, jubelte Wift-Trainer Thorsten Möller nach dem Sieg über den Tabellenachten. Vom Anpfiff an zeigte sich sein Team sehr motiviert, der Siegeswille dominierte das Spiel. Auf sehr beweglichen Beinen wurde die Schleswiger Haupttorschützin Celine Kuhnt einigermaßen in Schach gehalten. Doch nach einer 3:0-Führung (3.) wurde zunächst ein 3:4-Rückstand (8.), und erst nach dem 5:6 (13.) konnte das Möller-Team das Spiel drehen und bis zur Pause sogar eine 16:12-Führung herausholen. „Meine Mannschaft hat sich in allen Bereichen gesteigert, das war ganz deutlich zu sehen“, lobte der Wift-Trainer. Insbesondere Rebekka Binnewies stach aus der Mannschaftsleistung heraus, erzielte zehn Treffer bei elf Versuchen und übernahm im Angriff eindrucksvoll das Kommando. „Das war ein Sahnetag von Binnewies“, erkannte Möller die Leistung freudig an. In der zweiten Hälfte wurde alles darangesetzt, den Vorsprung zu verwalten. Die Gäste stemmten sich zwar dagegen, doch Wift behielt die Oberhand und zog über 23:18(42.) sowie 26:23 (50.) dem Sieg entgegen. „Das war klasse. Es hat alles gestimmt, und man sieht auf allen Positionen die Verbesserungen. Es scheint, wir sind nach unserem Umbruch im Sommer nun angekommen“, sagte Möller.

 

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Voigt, Grabowski - Schulz-Hildebrandt, Goniwiecha (4), Beckmann (8), Redmer, Mundt, Rostock, J. Langowski (4), N. Langowski, Wendt (1 Siebenmeter), Binnewies (10/1), Hoffmann (6), Voßbeck.

Nächster Gegner: SV Henstedt-Ulzburg II (H/Sonnabend, 11. Januar, 16.30 Uhr).

 


SH-Liga Männer

TSV Mildstedt – SG Bordesholm/Brügge 34:27 (17:15). Einen Sieg hatten sich die Bordesholmer beim Tabellenführer gar nicht erst ausgerechnet, das Motto hieß also, so lange wie möglich den Ligaprimus zu ärgern. „Mehr war bei unserem Kader einfach nicht drin. Wir hatten zu viele Ausfälle, und das machte sich dann irgendwann bemerkbar“, erklärte Ole Brandt als Vertreter des nach einer Operation noch nicht wieder einsatzfähigen SGBB-Trainers Torge Haß. Die Gäste leisteten zunächst erheblichen Widerstand, lagen sogar mit 8:7 (15.) in Führung. Doch Mildstedt zog daraufhin das Tempo an und bis zur Pause auf 17:15 weg. „Bis zur 45. Minute konnten wir die Partie auch noch eng gestalten , da waren wir beim 24:24 wieder dran. Doch dann kam eine Auszeit, und danach gab es für uns vier Gegentreffer ,nach Rad’. Darauf folgte eine erneute Auszeit, und diesmal bekamen wir fünf Treffer hintereinander eingeschenkt. Das kann man nicht mehr aufholen, wenn man keine Alternativen auf der Bank hat“, sagte Brandt.

 

SG Bordesholm/Brügge (Tore in Klammern): Fendt, Nielsen - Bäuning (5), Purrucker (6), Zittlau, Komischke (1), Krüger (5), Babenerd (4), Petersen, Reimann, Behnfeld (5), Pfaff (1).

Nächster Gegner: Wellingdorfer TV (H/Sonnabend, 21. Dezember, 16.30 Uhr).


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