zur Navigation springen

Frauenhandball-Kreisliga NMS/RD-ECK : „Wettbewerbsverzerrung“: WaBo II klagt über tief stehende Sonne in Fockbek

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Reserve der HSG Wankendorf/Bornhöved hat mit einem im Handball eher seltenen Gegner zu kämpfen. Bramstedt schlägt Tabellenführer Hüttener Berge.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 13:00 Uhr

Die Bramstedter TS meldete im Titelrennen der neuen Frauenhandball-Kreisliga Neumünster/Rendsburg-Eckernförde erste Ansprüche an. Die BT besiegte den zuvor verlustpunktfreien SV Hüttener Berge mit 20:17. Während die HSG WaBo II mit 15:22 bei Fockbek/Nübbel II verlor, fielen beim Kreisderby zwischen Nortorf II und Wattenbek II (9:12) nur ganze 21 Tore.

Bramstedter TS – SV Hüttener Berge 20:17 (12:6). Eine sichere und flexible BT-Abwehr gewährte den Gästen kaum Chancen, und im Angriff wurden über Tempogegenstöße oder gut kombinierte Spielzüge Treffer erzielt. Eine Sechs-Tore-Führung zur Pause war der Lohn für die Einheimischen. Selbst als die Gäste auf zwei Tore herankamen (18:16/54.), behielten die Bramstedterinnen einen kühlen Kopf. Die folgenden Angriffe wurden erfolgreich abgewehrt, im Angriff wurden die nun wichtigen und entscheidenden Tore markiert.

Bramstedter TS (Tore in Klammern): Jantzen, Muschner - Staschik (2), L. Maczeyzik (5), Wiese (3), Lapöhn, Knödler (2), Beenß, Floss, S. Maczeyzik, Steinhauer, Poggensee, Mehrens (2), Lücht (6).


HSG 91 Nortorf II – TSV Wattenbek II 9:12 (2:9). Die verletzungsbedingt geschwächten Nortorferinnen mussten früh durchwechseln, woraufhin sich viele Spielerinnen auf ungewohnten Positionen wiederfanden. Dies führte zu zusätzlichen Unsicherheiten, während im Angriff Ruhe und Durchschlagskraft fehlten. Über 0:3 (6.), 1:4 (11.) und 2:7 (21.) steuerte die HSG-Reserve ihrem 2:9-Halbzeitrückstand entgegen. Plötzlich lief es jedoch besser. Denn bis zur 45. Minute ließ Nortorf II nur ein weiteres Gegentor zu, traf dummerweise selbst allerdings auch nur drei Mal (5:10). Als es nach einer weiteren zarten Aufholjagd fünf Minuten vor Schluss 8:11 hieß, war er Käse zum Bahnhof gerollt.


HSG 91 Nortorf II: Graap, Küchenmeister, Paulsen - Bundtzen, M. Döring, J. Döring, Sinn (3), Neumann, Pflugradt, Schultz (1), Mittelstädt, S. Trede (3), Ratjen (2).

Wattenbek II (übermittelt wurden nur die Torschützinnen): Gabriel (2), Schmidt (5), Naber (1), Schmahl (1), R. Schütt (1), J. Schütt (1), Krüger (1).

HSG Fockbek/Nübbel II – HSG WaBo 2011 II 22:15 (11:9). Wankendorf/Bornhöved II fand nicht gut in die Partie, stellte nach der 20. Minute im Angriff um und agierte fortan mit zwei Kreisläuferinnen. So holten die Gäste schnell von 5:9 (22.) auf 8:9 (25.) auf, mussten dann aber doch einen Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit hinnehmen. In der zweiten Hälfte mussten die personell geschwächten Wankendorferinnen nicht nur mit Fehlpässen und einem zu schwachen Angriff, sondern auch noch mit der tief stehenden Sonne klarkommen. „Die Fockbeker Halle verfügt über keine Jalousien oder ähnliches. Wir wurden derart geblendet, dass selbst der Schiedsrichter kurz in Erwägung zog, das Spiel abzubrechen. Für mich war das ganz klar eine Wettbewerbsverzerrung“, erklärte die verärgerte Gästetrainerin Martina Eggers-Stölting, die selbst betroffen war, da sie auf der Platte mitgewirkt und ebenfalls mit der Sonne zu kämpfen hatte. „Ob wir die Begegnung unter anderen Bedingungen noch hätten kippen können, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen“, gab Eggers-Stölting zu. So gelangten die Wankendorferinnen über ein 11:17 (42.) und 15:19 (54.) zur 15:22-Auswärtsniederlage.

HSG WaBo 2011 II: Schröder - Frank, Barg (2), Schweim (1), Bayer, Kölsch (2), Kugel (1), Kossowski (3), Oldekop (2), Jensen, Eggers-Stölting (3), Wedemeyer (1).







zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen