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Pferdesport : Weltmeister gewinnt Großen Preis

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der niederländische Springreiter Jeroen Dubbeldam triumphiert bei den VR Classics in Neumünster in der wichtigsten Prüfung.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 15:30 Uhr

Der Weltmeister war zu schnell für die deutschen Springreiter: Jeroen Dubbeldam hat gestern souverän den Großen Preis von Neumünster gewonnen. Der Reiter aus den Niederlanden  siegte im Sattel von Zenith mit dem schnellsten Ritt des Stechens. In 35,87 Sekunden war Dubbeldam mit seinem Wallach deutlich schneller als Christian Ahlmann aus Marl mit Codex One (0/36,62).

Beim Höhepunkt des viertägigen Turniers sicherte sich Janne-Friederike Meyer Platz drei. Die Reiterin aus dem schleswig-holsteinischen Schenefeld war mit Goja (36,60) flotter als Ahlmann unterwegs, kassierte aber vier Strafpunkte. Das Hauptspringen des Vortages hatte Felix Haßmann (Lienen) mit Cayenne vor Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Sansibar gewonnen.

In der Dressur gab es derweil einen deutschen Dreifacherfolg. Fabienne Lütkemeier schob sich mit dem zweiten Platz auch auf Rang zwei des Weltcup-Rankings. Die Mannschafts-Weltmeisterin aus Paderborn erhielt für ihre Kür im Sattel von D’Agostino 80,775 Prozentpunkte und musste sich nur Ulla Salzgeber geschlagen geben. Die Reiterin aus Blonhofen gewann mit Herzruf’s Erbe (82,775). Dritte wurde Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo (81,000) vor dem Niederländer Hans Peter Minderhoud mit Flirt (79,825). Im Gesamtranking führt nach sieben von neun Weltcup-Stationen Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen), die in Neumünster nicht startete.

Mit insgesamt rund 37  000 Zuschauern an vier Tagen haben die VR Classics im 65. Jahr ihre Besucherzahl nochmals gesteigert. „Das sind zirka 300 Zuschauer mehr“, freute sich Bettina Schockemöhle. Ehemann Paul nutzte derweil die Gelegenheit, sich bei seiner Frau und dem gesamten Team zu bedanken: „Bettina und das Team machen die Arbeit. Mein Anteil daran, dass es läuft, ist nicht so groß.“

Gleichwohl ist der Tausendsassa des Pferdesports froh, dass die Modernisierung der Holstenhallen nun abgeschlossen ist. Einig sind sich Schockemöhle und Co., was die Ziele für die Zukunft anbelangt: den Dressur-Weltcup weiter für Neumünster sichern und die Rahmenbedingungen weiter verbessern. Schockemöhle: „Wir möchten die Böden grundsätzlich verbessern und werden uns darüber mit den Holstenhallen und den anderen Veranstaltern aus Sport und Zucht unterhalten.“ Insgesamt sechs Veranstaltungen mit dem zentralen Thema Pferd beherbergen die Holstenhallen Neumünster im Frühjahr und im Herbst.

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