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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Wattenbek ohne die nötige Ruhe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Peitschen“ verlieren das Schlagerspiel bei der SG Todesfelde/Leezen mit 25:29.

Die allerletzten Träume des TSV Wattenbek vom Meistertitel in der Frauenhandball-Oberliga sind zerplatzt. Die „Peitschen“ verloren das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SG Todesfelde/Leezen mit 25:29 (11:14) und rutschten in der Tabelle mit nunmehr 29:13 Punkten hinter den AMTV Hamburg (31:11) auf Platz 4 ab. Todesfelde/Leezen (34:8) und die HSG Jörl/Doppeleiche Viöl (sogar 34:6) sind enteilt.

Gästetrainer Lars Ohmsen berichtete von einer viel versprechenden Anfangsphase in Todesfelde: „Wir waren taktisch gut auf den Gegner eingestellt und kamen dementsprechend ins Spiel rein.“ Mit ihrer verschobenen 5:1-Abwehr hatten die Wattenbekerinnen das richtige Mittel gegen die gegnerische Haupttorschützin Franziska Haupt gefunden, engten deren Räume im Positionsangriff entscheidend ein und erspielten sich schnell eine Drei-Tore-Führung (5:2 aus Gästesicht/8.). Doch war Haupt (insgesamt zwölf Feldtore) im Gegenstoß weiterhin ein Torgarant. Sie profitierte von den Fehlern der Auswärtigen und egalisierte deren Vorsprung durch diverse Steals in der 20. Minute (8:8). „Es schloss sich eine Phase an, in der wir innerhalb von sechs Minute vier Zeitstrafen gegen uns erhielten“, ärgerte sich Ohmsen, dessen Truppe bis zur Pause mit drei Treffern in Rückstand geriet. Nach dem Wiederanpfiff ging seine Mannschaft beim 13:15 aus ihrer Sicht (34.) noch einmal auf Tuchfühlung, aber dann häuften sich die technischen Fehler, und die Gastgeberinnen setzten sich erneut mit einfachen Toren ab (25:17/45.). „Wir haben uns allerdings nicht aufgegeben und uns wieder herangekämpft“, sah Ohmsen vier Minuten später beim Stand von nur noch 25:21 für Todesfelde/Leezen den Moment, in dem das Spiel hätte kippen können: „Leider wollten wir dann auf jeder Rückraumposition das Spiel allein entscheiden, die Folge waren fünf schlechte und zu schnelle Abschlüsse.“ Todesfelde/Leezen konterte geschickt, beim 28:22 (56.) war alles entschieden. „Wir hatten uns mehr vorgenommen, haben jedoch in den entscheidenden Phasen nicht die Ruhe bewahrt“, resümierte Ohmsen.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Kaube, Cornehl - Nell (1), Lietzau (1), Potratz (10/davon 7 Siebenmeter), Stegmann (1), Steinbeck, Schulte, Harms (6/1), Bustorf (4), Hollerbuhl (2), N. Schulz.

Schiedsrichter: Hansen/Schulze (Gettorf). – Zuschauer: 75. – Nächster Gegner: TSV Nord Harrislee (A/Sonnabend, 15.30 Uhr/Halbfinale im HVSH-Pokal Final Four).




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erstellt am 07.Mär.2016 | 08:00 Uhr

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