Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Wattenbek fertigt den Tabellenführer ab

Freie Bahn: Wattenbeks Inga-Lena Panck (li.) im Zweikampf mit Marieke Most (Altenholz).
Freie Bahn: Wattenbeks Inga-Lena Panck (li.) im Zweikampf mit Marieke Most (Altenholz).

Die „Peitschen“ besiegen den TSV Altenholz mit 29:23.

shz.de von
10. November 2014, 13:00 Uhr

Der bisherige Viertletzte in der Frauenhandball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt: Der TSV Wattenbek feierte einen überzeugenden 29:23 (16:9)-Sieg gegen den Spitzenreiter TSV Altenholz, der somit auf Platz 2 abrutschte. Wattenbeks Trainer Lars Ohmsen sprach von einer knisternden Energie vor dem Spiel in der Kabine der Einheimischen, die dann auf dem Feld entladen wurde.

Von vornherein diktierten die Gastgeberinnen über eine aktiv heraustretende 6:0-Abwehr im Wechsel mit einer 5:1-Deckung das Spielgeschehen (7:5/12.). Darauf konnte sich der Spitzenreiter nicht einstellen und blieb oftmals stecken. Wattenbek nutzte die daraus resultierenden Ballgewinne und läutete durch Tempogegenstöße früh eine hohe Halbzeitführung ein (12:5/18.). „Haltet den Druck weiterhin aufrecht“, war die Pausenansage von Ohmsen – und die wurde umgesetzt. Die Gäste versuchten Svenja Hollerbuhl im Zaum zu halten und gaben dem Wattenbeker Kollektiv so mehr Raum. Gleich nach dem Wiederanpfiff knallten die „Peitschen“ erneut und setzten ihren in der ersten Hälfte begonnen Lauf fort (19:9/33.). Das Torwartduo mit Tatjana Cornehl und Katharina Kaube war hinten ein ausschlaggebender Faktor für die wenigen Gegentreffer.
Zehn Minuten vor Schluss kamen die Altenholzerinnen in Fahrt und konnten das Ergebnis mit einem 4:0-Lauf verkürzen (26:21/55.). Ohmsen stoppte das gegnerische Aufbäumen mit einem Team-Time-Out und forderte sein Team noch mal. Diese Maßnahme trug Früchte (29:21/58.).

„Es passte alles, einfach schön“, sagte der begeisterte Ohmsen und machte eine Kampfansage: „So wollen wir auch weiterhin spielen.“

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Cornehl, Kaube - Lietzau (3), Liedtke, Kühn (2), M. Schulz, Steinbeck, Potratz (2), Stegmann (3), Harms (5), Panck (5), Bustorf (3), Hollerbuhl (6).

Schiedsrichter: Bahr/Surrow (Elmshorn). – Zuschauer: 110. – Nächster Gegner: FC St. Pauli (A/Sonnabend, 17.30 Uhr)

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