Handball : WaBo und HSG 91 auch ohne Vollgas klar siegreich

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Die Bramstedter TS und die SG Wift II verlieren dagegen erstmals in der noch jungen Saison.

shz.de von
12. September 2018, 18:00 Uhr

Ohne Punkte kehrten die Bramstedter TS und die SG Wift, die außerdem eine Rote Karte gegen Mercedes Denz beklagte, von ihren Auswärtsspielen in der Handball-Kreisoberliga Mitte der Frauen zurück. Lediglich die HSG 91 Nortorf trumpfte im Kreis Steinburg auf, während sich die HSG WaBo über einen erfolgreichen Heimauftakt freute.

Kremperheide/Münsterdorf – Bramstedter TS 19:16 (9:6). Die Bramstedter Vorzeichen waren ungünstig. „Wir sind bereits ins zweite Saisonspiel stark ersatzgeschwächt gestartet und wussten, dass das kein leichter Angang wird“, meinte BT-Torfrau Swantje Jantzen. Oft kamen die Gäste einen Schritt zu spät und hinkten beim 4:9 (25.) hinterher. Der zweite Durchgang begann – untypisch für die BT – konstanter. Besser eingestellt und mit dem nötigen Willen boten die Gäste der HSG Paroli und verkürzten auf 14:17 (50.). „Aber schlussendlich half uns auch das Unentschieden aus den zweiten 30 Minuten nicht“, seufzte Jantzen. Allerdings beklagte sie das Missverhältnis der Siebenmeter, das 2:10 aus Gästesicht betrug.

Bramstedter TS: Jantzen – L. Maczeyzik (2 Tore), Jenkinson, Blume (1), Ueck (7/davon 1 Siebenmeter), Nehrmann, Poggensee (1), Metzlaff (2), Gabriel, Galpin, Krüger, Mehrens (3), Messer. – Nächster Gegner: HSG Eider Harde (H/Sonntag, 15 Uhr).

HSG Störtal Hummeln – SG Wift II 23:22 (14:7). Neben der ersten und zweiten Welle funktionierte bei der Wift-Reserve auch die Kompaktheit in der 6:0-Defensive nicht wie gewünscht. Dadurch lud die SG die Störtal Hummeln immer wieder zu leichten Toren ein und geriet mit 1:5 (9.) ins Hintertreffen. Erst im letzten Spieldrittel platzte der Knoten. „Da sind wir offensiv auf die HSG-Spielerinnen herausgetreten und selbst zu schnellen Treffern gekommen“, freute sich Wift-II-Trainer Roland Knöchel. Eine richtige Aufholjagd seines Teams begann erst mit der Umstellung auf eine 4+2-Abwehrvariante. Vom 17:22 aus Gästesicht (53.) kämpfte sich Wift II, trotz der Roten Karte gegen Mercedes Denz wegen Trikotziehens (55.), heran. Das Siebenmetertor von Celine Denz zum 22:23 (59.) war der Schlusspunkt. „Leider ging der Arm des Unparteiischen nicht hoch, und so konnten die Gastgeberinnen ihren letzten Angriff über die vollen gut 60 Sekunden ausspielen“, hätte sich Knöchel ein Zeitspiel gewünscht.
SG Wift II: Grabowski – Lietzau (4), Rasch, M. Denz, Ebbesen (4/1), Burkhardt (3/1), C. Denz (3/2), Dombrowski, Stüben (5), Pohl (1), Bermbach (2). – Nächster Gegner: HSG Kremperheide/Münsterdorf (H/ Sonntag, 17.10 Uhr).

HSG WaBo 2011 – HSG Fockbek/Nübbel II 19:13 (11:6). Nachdem die HSG WaBo in den vergangenen Spielzeiten stets auswärts in die neue Saison starten musste, war die Motivation dieses Mal vor heimischer Kulisse besonders hoch. Eine gute Viertelstunde tasteten sich die beiden Teams in ihrer jeweils ersten Begegnung ab (4:5/17.). Dann fand WaBo in den „Flow“ und setzte bei teilweise zweifacher Überzahl zu einem 6:0-Lauf an, der auch von der Grünen Karte der Gäste nicht unterbrochen werden konnte. Nach der Pause wuchs der Vorsprung auf 14:7 (35.) an, ehe der Verwaltungsmodus einsetzte. „Zwar waren die zweiten 30 Minuten nicht so souverän, dennoch sind wir insgesamt mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden“, bilanzierte WaBo-Spielerin Leonie Henningsen.
HSG WaBo 2011: Irismetov, Endesfelder – S. Henningsen (3), Baer (1), Heisch (1), Frauenstein (1), Peterson, Harder (3), Fischer (2), Schultz (2/1), L. Henningsen, A. Wegner (1 Siebenmeter), Fümel (2), F. Wegner (3/1). – Nächster Gegner: SG Kollmar/Neuendorf II (H/Sonntag, 16 Uhr).

SG Kollmar/Neuendorf II – HSG 91 Nortorf 18:26 (8:13). HSG-91-Coach Lars Ohmsen freute sich über seinen ersten Sieg als Trainer in Kollmar. Sein Team war von der ersten Minute an auf Betriebstemperatur. „Wir haben in der Abwehr nichts zugelassen, haben einzig vorne unsere Möglichkeiten leider nicht konsequent genutzt“, berichtete Nortorfs Coach. Der Vorsprung der Gäste wuchs deshalb nur spärlich auf 21:11 an (43.). „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, und abgesehen davon, dass es gern zehn Tore mehr hätten sein können, haben wir zum Auftakt eine ansprechende Leistung abgeliefert“, freute sich Ohmsen.
HSG 91 Nortorf: Meironke – Böhmfeldt (8/4), Delfs (3), Jensen (5), Durau, K. Hildebrandt (4/1), Hansen (1), Franck, Wollny (1), L. Hildebrandt (2), Fock, Stoffers, Rohwer (2/1). – Nächster Gegner: HSG Störtal Hummeln (H/Sonntag, 19 Uhr).

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